Dezember 2012
Catch of the Day
Korruptionsindex 2012
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Moin Moin 201301.01.2013 8:03Wieder Party am Brandenburger Tor31.12.2012 18:18Noch ein letzter Vorhaut-AufregerSein Ärger darüber hat Dunkel zum Dichten veranlasst. "Wetzt das Messer, singt ein Lied, ab die Vorhaut von dem Glied" beginnt ein Gedicht aus Dunkels Feder. "Kinder können sich nicht wehren, darum müssen sie uns ehren", geht es weiter. In einem weiteren Gedicht wendet er sich direkt an Juden, die nicht vom Beschneiden lassen wollen: "Warum ist euer Herz so kalt gegen eure Kinder? Warum ist es so verloren an eure Religion?", fragt er da, um selbst die Antwort zu geben: "Arschlöcher seid ihr alle, blinde Fanatiker". In Bezug auf das Verhältnis Deutschlands zu den Juden äußerte sich Dunkel als reger Teilnehmer einer Facebook-Gruppe gegen Beschneidung, in der er auch seine Gedichte postete: "Irgendwann ist mal Schluss mit der Erbsünde". Auch über "Kräfte hinter der Politik, die gegen den gesunden Menschenverstand arbeiten", ließ er sich aus. "Das Machwerk von Herrn Dunkel strotzt nur so vor hasserfülltem Hochmut gegenüber Juden und Muslimen", beklagt der Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Dieter Graumann. Er empfiehlt: "Die Grünen sollten ihren Kandidaten jetzt ganz schnell zurückziehen und scharf zurechtweisen. Mit seiner arroganten und aggressiven Intoleranz ist er so jedenfalls in keiner demokratischen Partei tragbar." "Es ist sicherlich legitim, in der Beschneidungsdebatte auch grundsätzliche Kritik zu formulieren", erklären die Landeschefs Anja Piel und Jan Haude in der Antwort auf eine Anfrage der Süddeutschen Zeitung. "Aufgrund der hohen Sensibilität dieser Thematik" sei es aber wichtig, eine "klare Abgrenzung gegenüber antisemitischen und fremdenfeindlichen Einstellungen" zu wahren. Mehr bei www.sueddeutsche.de ... Nun hat Dunkel Konsequenzen gezogen. Er werde im Falle eines (eh umwahrscheinlichen) Wahlsieges das Landtagsmandat nicht antreten, teilte Michael Jäger für den Vorstand des Grünen-Kreisverbandes mit. Aufgrund des Landeswahlgesetzes könne er seine Kandidatur aber formal nicht zurückziehen. Mehr bei www.nwzonline.de ... Kommentar Al: Antimoslemische Karikaturen sind gerade noch tragbar, abfällige Bemerkungen aber über die Beschneidung sind wegen der "hohen Sensibilität dieser Thematik" von der Meinungsfreiheit nicht mehr gedeckt. Gleich taucht Herr Graumann auf und erinnert uns an den Holocaust! Grotesk! Er beklagt die Intoleranz, ich beklage die fehlende Toleranz aller Seiten bei diesem Thema. Was gehen uns die irrationalen Riten aller Religionen an? Macht doch in Euren Tempeln, Synagogen und Kirchen was Ihr wollt. Aber das sind Eure Privatangelegenheiten! Streit darüber hat in der Öffentlichkeit nichts zu suchen. Lasst Europa mit diesen Banalitäten in Ruhe! Hier geht es nicht um weltbewegende Probleme, sondern um aus der Luft gegriffene Fiktionen ...! So uninteressant wie die Frage, wie viele Spatzen gerade in der Forsythia sitzen. Heute ist Silvester, morgen geht diese nervöse Erregung weiter, als hätten wir alle keinen Verstand. Prost Neujahr wünscht Al 31.12.2012 15:53Übersicht: Hervorragende KompaktkamerasEin Vergleichstest über die besten Kompaktkameras des Jahres 2012 bei www.dpreview.com ...
30.12.2012 12:23Die einzig relevante Information des Jahres 2012Kommentar Al: Das wollten wir doch schon immer wissen! Wieviel Leute suchen bei Wikipedia nach G?! Jetzt haben wir es Schwarz auf Weiss: Es sind 3.709.187 Menschen! Plus Minus Null! Was aber fehlt ist, von wann bis wann gezählt wurde, denn 2012 ist ja noch nicht vorbei! Wo bekomme ich die Information her, wie viele Leute heute zwischen 17:.03 und 18:24 Uhr nach G suchen werden?? Hier auch eine der wichtigsten Informationen, die je aus Germany in die Welt posaunt wurden: Sechs Spatzen haben vor drei Minuten auf dem 7. Zweig der 4. Forsythia gesessen (von rechts)! 30.12.2012 10:33Winterspaziergang bei Dornburg
29.12.2012 12:53Der Bundeshaushalt 201329.12.2012 11:00Was sieht man auf diesem Bild?So genau weiss das eigentlich niemand, aber es könnte ein neuer KI-Ansatz sein! Die Diffusionstomografie und die Elektronenmikroskopie ermöglichen es jetzt, wesentlich höhere Auflösungen zu erreichen. Es wird jetzt möglich, für die Hirnforschung einzelne Nervenfasern, Nervenverbindungen und sogar Botenstoffe im Gehirn darzustellen. Damit ist die Idee entstanden, die gesamte Vernetzung des Gehirns, das Connectome, dreidimensional zu kartieren, um die Funktionsweise des Gehirns zu verstehen: Ein neuer KI-Ansatz. Bisher wurden kaum Ergebnisse produziert, dafür aber viele neue Fragen. Mehr bei www.storyal.de ... 28.12.2012 22:04Keine ICE's mehr nach MagdeburgMagdeburg steht offenbar das Ende des ICE-Zeitalters bevor. Wie die Deutsche Bahn auf Anfrage des MDR mitteilte, werden die noch verbliebenen vier InterCity-Express-Züge pro Tag nach Hannover beziehungsweise Dresden schrittweise durch InterCity-Züge ersetzt. Bereits zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember soll zunächst kein ICE mehr in der Landeshauptstadt halten. Wegen Fahrzeugmangel würden die Hochgeschwindigkeitszüge für einige Monate als Reserve abgezogen, hieß es. Ab 2014 sollen sie auf der Strecke ganz wegfallen. Die Fahrzeiten sollen sich dadurch aber nicht ändern. Magdeburg galt in den Neunzigerjahren als wichtiger ICE-Knoten in der Mitte Deutschlands. Zuletzt gab es noch einzelne ICE-Verbindungen von Magdeburg nach Hannover beziehungsweise Dresden. Mit Wegfall dieser Züge wäre Magdeburg neben Schwerin und Potsdam die dritte Landeshauptstadt Deutschlands ohne ICE-Anschluss. Mehr bei www.mdr.de ... Kommentar Al: In Stuttgart wird ohne Not ein ganzer Bahnhof unter die Erde verlegt und im Osten werden nicht einmal alle Landeshauptstädte an das ICE-Netz angeschlossen. Wären wir vielleicht doch besser gefahren worden, wenn wir uns nicht hätten beitreten lassen müssen? 28.12.2012 12:06Europa - Ein Gipfel der HoffnungslosigkeitMehr bei: Die Kuhhändler - Was passiert, wenn sich bei einem EU-Gipfel die Türen schliessen, wenn die Staats- und Regierungschefs unter sich sind? Der SPIEGEL hat die Verhandlungen des Treffens im Dezember rekonstruiert. Es war ein Gipfel der Hoffnungslosigkeit. SPIEGEL 52/2012 ab Seite 56. 27.12.2012 21:31Bildungsrepublik Deutschland - Schön wär'sIm Oktober 2008 hatten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die 16 Ministerpräsidenten der Länder auf eine umfangreiche Bildungs-Reformliste verständigt, die bis 2015 umgesetzt werden soll. Die Bundesrepublik solle zur "Bildungsrepublik Deutschland" werden, hatte Merkel damals gesagt. Daraus ist nicht viel geworden. Die Wirtschaft klagt über Fachkräftemangel. Doch 1,56 Millionen junge Erwachsene zwischen 20 und 30 Jahren gelten als "ungelernt" und sind auch nicht mehr in Fortbildungskursen. 50.000 Schüler verlassen jedes Jahr ihre Schule ohne Hauptschulabschluss. Und die Beteiligung der Erwerbstätigen an Weiterbildung geht zurück - statt wie angestrebt zu steigen. Der DGB-Studie zufolge ist zudem die Beteiligung an Weiterbildung rückläufig, die angekündigte Halbierung der Zahl der Schulabbrecher wie auch der Ungelernten kommt nur schleppend voran, und für den weiteren Krippenausbau fehlt noch viel Fachpersonal. Als erfreulich wertet der Bildungsforscher lediglich die erheblich gestiegene Zahl der Studienanfänger - wobei dies Fragen einer ausreichenden Hochschulfinanzierung in den Ländern aufwirft. Mehr bei www.n-tv.de ... 27.12.2012 10:39Abend am Pretziener Wehr
26.12.2012 16:12Frohes Fest!22.12.2012 19:28Schon wieder Spass mit Die BahnDie Bahn hat mir (online) eine Fahrkarte für heute, Sonnabend, verkauft: Berlin-Friedrichstasse ab: 10:07 Burg, Busbahnhof ab: 11:41 Das kleine Problem: Es fährt kein Bus. Er fährt, aber es ist ein sog. "Rufbus". Er fährt nur, wenn man mindestens eine Stunde vorher eine Telefonnummer anruft, die am Busbahnhof zu finden ist. Erstens wusste ich bisher nicht, dass es in Germany überhaupt Rufbusse gibt, zweitens sass ich eine Stunde vorher im Zug und hatte auch keine Telefonnummer von diesem Bus. Also stand ich um 11:39 Uhr am Busbahnhof Burg mit Koffer und Sandalen im Schnee, wo der Bus Nummer 708 abfahren sollte. An den Spuren im Schnee war zu erkennen, dass an diesem Busbahnhof schon lange keine Bus mehr abgefahren ist. Das grosse Bahnhofsgebäude, noch wenig mit Graffiti verziert, ist verschlossen. Drei verschiedene Schilder mit Öffnungszeiten: Sonnabend geschlossen. Die Bahnsteige im Schneetreiben, natürlich kein Warteraum, Stahlmöbel, keine Toilette. Ein Fahrkartenautomat im Schnee, Frauen davor mit Regenschirmen, die versuchen, sich eine Fahrkarte zu besorgen. Service von Die Bahn im Jahr 2012. Eine Taxe kommt zum menschenleeren Bahnhof: "Bis Gommern? 35 Euro ..." Ich warte eine Stunde auf den nächsten Zug in Richtung Magdeburg. Davor hält ein Zug aus Magdeburg in Burg. Leute steigen aus. Plötzlich stehen vor dem Bahnhof mehr als zehn PKW. Die Bahnfahrer werden abgeholt. Jetzt sieht man, wo das Problem liegt: Alle Leute in der Provinz brauchen ein privates Auto, weil es keinen öffentlichen Nahverkehr gibt. Und die Bahn hat für einen ordentlichen Nahverkehr nicht genug Fahrgäste, weil alle ihr Auto benutzen. Was tun, sprach Zeus?!
22.12.2012 17:56Frühling statt Weltuntergang ...!Heute um 11:11 Uhr Wintersonnenwende: Danach wird es Frühling!
21.12.2012 8:47Heute wieder WeltuntergangDie Welt geht unter? Quatsch, die Sache mit dem Maya-Kalender ist Unfug! Äh, aber wenn doch was dran ist...? Zur Sicherheit werfen wir heute ein wachsames Auge auf unseren Planeten. Verfolgen Sie hier im Liveticker, ob die Apokalypse doch noch kommt. +++ Berlin: Tageslicht gesichtet! +++ [8:26 Uhr] Trotz des drohenden Weltuntergangs scheint der Tag jetzt langsam auch in Berlin anzubrechen. Jedenfalls macht die graue Suppe da draußen, die sich gemeinhin Himmel nennt, gerade den Eindruck einer leichten Aufhellung. Möglicherweise wird es später sogar noch etwas heller. Bevor es ganz schnell wieder dunkel wird. Sehr dunkel. Das heißt dann zwar nicht Apokalypse, sondern nur Winter. Aber diese beiden sind sich in der deutschen Hauptstadt zum Verwechseln ähnlich. +++ Deutsche wollen nichts mehr einkaufen +++ [8:19 Uhr] Mehrere Nachrichtenagenturen berichten übereinstimmend von einer sogenannten schweren Eintrübung des sogenannten Konsumklimas in Deutschland: Die Konsumenten wollen nicht so richtig konsumieren und verzichten sogar auf den Kauf von teuren Weihnachtsgeschenken. Angeblich aus Sorge um die Eurokrise. Ha! Wir kennen den wahren Grund. +++ Falschparker hoffen auf Ende der Welt +++ [8:08 Uhr] Draußen auf der Straße parken mehrere Autos in zweiter Reihe - offenbar in der optimistischen Hoffnung, die unweigerlich folgenden Strafzettel nicht mehr bezahlen zu müssen. Ist das jetzt schon das Ende? Andererseits: Das machen sie jeden verdammten Tag. +++ Mehr bei www.spiegel.de ... 21.12.2012 8:33Telegramm - online und fast umsonst!
20.12.2012 17:00Merkel: Ende des Wohlfahrts-StaatesBundeskanzlerin Angela Merkel hält die europäischen Wohlfahrts-Staaten für nicht dauerhaft finanzierbar. Weil die Bevölkerung in Europa immer älter werde, müsse die staatliche Rundumversorgung ein Ende haben, sagte Merkel der FT. Die Kanzlerin: „Wenn Europa heute 7 Prozent der Weltbevölkerung ausmacht, etwa 25 Prozent des globalen Bruttosozialprodukt erwirtschaftete und damit 50 Prozent der weltweiten Sozialkosten finanzieren muss, dann ist es offensichtlich, dass wir sehr hart werden arbeiten müssen, um den Wohlstand und unseren Lebensstil zu erhalten. Wir alle müssen aufhören, jedes jahr mehr auszugeben als wir einnehmen.“ Merkel sagte, selbst wenn ein Staat einen ausgeglichenen Haushalt habe, müsse mehr in Forschung und Entwicklung investiert werden, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu erhalten. Die Welt blicke schon längst nicht mehr auf Europa als Vorbild, andere Modelle wie jene von China, Japan, Indien und Brasilien seien der Maßstab. Dort werde hart gearbeitet und Innovation vorangetrieben. Merkel: „Wir wurden Zeugen, wie in der DDR das ganze sozialistische System nicht mehr wettbewerbsfähig wurde. Dadurch wurde den Leuten der Wohlstand verweigert, was am Ende zu großer Instabilität geführt hat.“ Mehr bei http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de ... Kommentar Al: Endlich einmal eine klare Position der Bundeskanzlerin! Gleichzeitig eine Binsenwahrheit. Da fragt man sich nur, warum alle Industriestaaten seit 50 Jahren über ihre Verhältnisse leben?! Das hat systemimmanente Gründe: Auch permanentes Wachstum bei endlichen Recourcen ist prinzipiell nicht machbar, aber selbstverständliches politisches Ziel! 20.12.2012 10:38Spass mit Die BahnVierzig Minuten zu früh auf dem Bahnhof Südkreuz. Oben eine gut durchlüftete aber unbeheizte Halle. Ein paar kleine Kioske, wo man sich etwas zu Essen kaufen, aber nicht hinsetzen kann. Einige Bänke aus Stahl, bei plus 4 Grad nicht zu benutzen. Meine Frage nach einem Warteraum bringt die Dame hinter dem Informationsschalter sofort in Rage: "Wartesäale gibt es seit 40 Jahren nicht mehr!" "Es ist doch aber ein ganz menschliches Bedürfnis, sich dort hinzusetzen, wo es warm ist, wenn man auf den Zug wartet!?" "Wenn Sie mit dem Bus fahren, stehen Sie auch im Freien und frieren!" Beim Bahnhof Südkreuz hat man an allem gespart, was menschlich ist und was man auf einem Bahnhof erwarten kann: Technizistische Architektur eines Paketverteilungszentrums, unverputzter Beton. Kein Warteraum, von Wartesaal gar nicht zu reden. Nicht einmal Unterstellmöglichkeiten auf den zugigen Bahnsteigen. Wenn man Pech hat, steht man tatsächlich wie an einer Bushaltestelle im Schneetreiben - Aber selbst da gibt es heute (in Berlin) eine Unterstellmöglichkeit! Vandalensichere Stahlmöbel, unbenutzbar bei Frost oder kaltem Wetter. Kein WC auf den Bahnsteigen oder in der oberen Halle. Hat man das versteckte WC gefunden, sind 50 Cent in einen Automat zu stecken, auch die Klofrau wurde eingespart. Denkt man sich die Rolltreppen weg, hat Südkreuz den Charme eines Güterbahnhofs. Dabei laufen über Südkreuz die wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen! Was mich so wundert ist, dass die Dame hinter dem Schalter, die ja wirklich nichts dafür kann, diese Zustände ganz normal findet und sie auch noch verteidigt. Als ich schon eine halbe Stunde im pünktlich abgefahrenen Zug sitze, erhalte ich von Die Bahn einen Verspätungsalarm:
Nach der ebenfalls pünktlichen Rückfahrt steige ich in Südkreuz in die S-Bahn. Sie fährt nicht ab. Nach knapp 10 Minuten, in denen mehrmals die Türen auf und zu gehen heisst es: "Betriebsstörung! Bitte alle Aussteigen. Der nächste Zug folgt in Kürze." Der Zug fährt mit offenen Türen ab. Der nächste Zug kommt tatsächlich gleich, es hat sich ein Stau von S-Bahnen gebildet, der sich jetzt auflöst. Die Fahrt nach Halle und zurück (2. Klasse) hat 92 Euro gekostet. 19.12.2012 23:26Technologie-Ideen für 2013Für unsere aktuelle Titelgeschichte haben wir von Technology Review Ideen gesammelt, die wir 2013 verwirklicht sehen wollen. Wir haben uns also nicht gefragt, was wird. Sondern was eigentlich werden soll. 16 Wünsche sind das Ergebnis. Nun wollen wir wissen, wie du diese Ideen findest. Mehr bei www.startnext.de ...
19.12.2012 21:27Arbeit schützt vor Armut nichtDas Risiko, zu den Armen im Land gezählt zu werden, ist in den vergangenen Jahren ständig gestiegen. Die sogenannte Armutsgefährdungsquote hat im Jahr 2011 mit 15,1 Prozent einen neuen Höchststand erreicht. Darauf weist der Paritätische Wohlfahrtsverband hin und fordert gleichzeitig ein milliardenschweres Sofortprogramm gegen die Armut. Die Zahlen beruhen im Wesentlichen auf Erhebungen des Statistischen Bundesamtes. Die Armutsgefährdungsquote beschreibt den Anteil der Menschen, die mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens auskommen müssen. Und dieses mittlere Einkommen ist kein Durchschnitt, sondern der sogenannte Medianwert. Beim Durchschnittswert hätten Millionär und Habenichts je 500.000 Euro. Median heißt: Unter und über diesem Wert liegen 50 Prozent aller Gezählten. Der Median beträgt 1413 Euro, die Armutsschwelle 848 Euro im Monat. Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat die Daten auf Regionen heruntergebrochen und festgestellt, dass Bremen (22,3 Prozent) die höchste und Baden-Württemberg (11,2) vor Bayern (11,3) die geringste Quote hat. Hamburg, das vor sechs Jahren noch deutlich schlechter als der Durchschnitt lag, rangiert nun mit 14,7 Prozent unter der gesamtdeutschen Armutsquote. Der Paritätische zählt außer Bremen das Ruhrgebiet, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin zu Problemregionen. Mehr bei www.abendblatt.de ... Kommentar der FRANKFURTER RUNDSCHAU: "Alarmieren muss der Hauptgrund, den der Wohlfahrtsverband für die wachsende Armut nennt. Immer mehr Menschen können von ihrer Hände Arbeit nicht mehr leben. 'Working Poor', die arbeitenden Armen, heißt diese Schicht in den USA. Das Sinken der Arbeitslosenzahlen verbirgt diesen Skandal. Die Politik, die so gern die Menschen preist, die morgens zur Arbeit gehen, ist aufgefordert, hinzuschauen. Und zu handeln. Mindestlöhne sind ein Weg. Höhere Sozialleistungen ein anderer. Ja, das kostet Geld. Aber wer, wenn nicht eins der reichsten Länder der Welt, könnte, nein muss sich leisten, das Auseinanderdriften der Gesellschaft zu verhindern?" Quelle: www.dradio.de/presseschau/ 21.12.2012 10:59Armut in DeutschlandFast 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland sind einer neuen Studie zufolge von Armut betroffen. Nach einer Datenauswertung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung leben 678.000 Kinder und Jugendliche im bevölkerungsreichsten Bundesland unter der Armutsgrenze. Besonders betroffen sind nach der Studie junge Menschen mit Migrationsgeschichte. Von ihnen ist in ganz Deutschland jeder Dritte (30,3 Prozent) arm. Von den Kleinkindern unter drei Jahren lebt jedes fünfte (20,5 Prozent) in einem Haushalt mit einem Einkommen unter der Armutsschwelle. Insgesamt beträgt die Armutsquote bei Menschen unter 18 Jahren 18,9 Prozent. Das sind knapp vier Prozentpunkte mehr als im Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. Regional unterscheiden sich die Armutsquoten von Kinder und Jugendlichen in Deutschland erheblich. Am höchsten ist der Anteil armer Kinder und Jugendlicher in Bremen (32,6 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (30,1 Prozent), Sachsen-Anhalt (28,1 Prozent) und Berlin (27,1 Prozent). Armutsgefährdet (laut Statistischem Bundesamt Einkommen unter 952 Euro netto) sind laut Röslers Beirat 15,3 Prozent der über 65-Jährigen. Der Anteil an der Gesamtbevölkerung liege aber bei 20 Prozent. Sogar nur 2,6 Prozent der Alten befinden sich in Grundsicherung (2011 im Bundesdurchschnitt 707 Euro), gesamtgesellschaftlich seien es 7,4 Prozent. Selbst bei schlechter Prognose steige der Anteil der Armen im Alter bis 2030 nur auf fünf Prozent. Röslers Beirat warnte die Politik: Zusatzrenten würden Beitrags- und Steuerzahler belasten und „negative Arbeitsanreizeffekte“ verursachen. Stattdessen müsse es für Jüngeren attraktiver werden, mehr und länger zu arbeiten. Rentnerverbände sprachen von „Verharmlosung der Gefahr“. Adolf Bauer, Präsident des SvD, zur B.Z.: „Altersarmut ist ein Problem, das künftig auszuufern droht. Die Bundesregierung muss sich dem stellen.“ Mehr bei www.bz-berlin.de ... Denn es sind eben nicht, wie der Beirat beschreibt, nur kleinere Gruppen, denen droht, im Alter unter dem Existenzminimum leben zu müssen. Etwa Menschen mit bestimmtem Migrationshintergrund oder ohne Ausbildung. Nein, wir müssen laut Wirtschaftsforscher damit rechnen, dass selbst lebenslanges Arbeiten zu 9,50 Euro die Stunde, gerade mal für das Niveau der Grundsicherung in der gesetzlichen Rente reicht. Dabei sind sich die Forscher auch einig, dass gerade für alleinerziehende Mütter das Armutsrisiko zuletzt besonders gestiegen ist. 19.12.2012 20:55Kaufkraft im Jahr 2013
19.12.2012 18:06Frau Dr. Schavan und die Bildung ...Es ist nur ein Zwischenschritt, aber er leitet die nächste Runde im Titelkampf von Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) ein. Der zuständige Promotionsausschuss der Uni Düsseldorf hat Schavans Doktorarbeit geprüft und empfiehlt jetzt: Ein Verfahren zum Titelentzug solle beginnen. Zwar muss über die Aufnahme des Verfahrens der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät entscheiden, doch schon jetzt wird es enger für die Ministerin. Die Vorprüfer aus der Promotionskommission halten die Vorwürfe gegen Schavan offenbar für schwerwiegend und ausreichend stichhaltig - sonst hätten sie den nächsten Schritt kaum empfohlen. Am Ende könnte Schavan dann ihren Titel verlieren, wogegen sie auf juristischem Weg vorgehen könnte. Mehr bei www.spiegel.de ... 18.12.2012 20:48Geld, Gier und GrössenwahnDas Kölner Bankhaus Sal. Oppenheim war die erste Adresse für Deutschlands Superreiche. Doch dann verspekulierte sich das private Geldhaus. Einige Anleger haben dabei viele Millionen verloren, darunter auch Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz. Nun will sie ihr Geld zurückhaben. Es gibt Reiche und Superreiche. Es gibt die mit Einfamilienhaus und jene mit Palais, Pool, Privatflugzeug. Für Millionen deutscher Steuerbürger ist diese Welt verschlossen. Hier ist man unter sich. Das Privatfernsehen beutet zwar jede Goldmine des gesellschaftlichen Lebens aus und führt "Die Geissens" vor, eine Millionärsfamilie mit Hang zum Peinlichen. Aber das ist RTL 2, das ist Fiktion. Realität ist, was sich derzeit in etlichen deutschen Gerichtssälen abspielt: Superreiche kämpfen um ihr Geld und ihren Ruf. Sie verklagen Ihresgleichen und ihre reichen Helfer - und einige von ihnen haben den Staatsanwalt am Hals. Es ist eine Prozesslawine, wie sie Nachkriegsdeutschland noch nie erlebt hat. Es geht um Milliarden, Intrigen und Eitelkeiten. Das spektakulärste Verfahren in diesem Komplex beginnt an diesem Dienstag vor dem Landgericht Köln: Madeleine Schickedanz, Erbin des untergegangenen Versandhauses Quelle, streitet um 1,9 Milliarden Euro. 18.12.2012 11:56Warum islamischer Religionsunterricht?!Sie sind auf der Zielgeraden. Jahrelang haben Hessens Muslime für den islamischen Religionsunterricht gekämpft, im Sommer 2013 könnte es endlich so weit sein. Noch prüft die Landesregierung letzte Details, aber eines ist schon klar: Einen einheitlichen Islamunterricht werden die muslimischen Kinder in Hessen nicht bekommen. Die Zeichen stehen auf konfessioneller Trennung – wie auch Katholiken und Protestanten sie praktizieren. Und: Der große Verband Ditib hat als Anbieter des neuen Religionsfachs quasi eine Monopolstellung. Ditib ist eng an die türkische Religionsbehörde in Ankara angelehnt und vertritt sunnitische Muslime. Wenn Schwarz-Gelb grünes Licht gibt, soll es in 25 Pilot-Grundschulen losgehen mit dem bekenntnisorientierten Islamunterricht, zunächst für erste Klassen. Genügend fertig ausgebildete Theologen für islamische Religion gibt es aber noch nicht – nicht mal die entsprechenden Lehrstühle für islamische Religionspädagogik an den Hochschulen in Gießen und Frankfurt sind schon endgültig besetzt. Doch weil die Eile alle Seiten eint, wird die Lücke erst mal behelfsmäßig gestopft. Mehr bei www.fr-online.de ... Kommentar Al: Der Staat regelt das Verfahren der religiösen Beschneidung, er finanziert christlichen Religionsunterricht und kirchliches Personal. Klar, dass da auch die Muslime (und 25 andere Religionsgruppen ...) auf den Grundsatz der Gleichheit vor dem Gesetz pochen und staatlichen Unterricht für ihre Religion verlangen. Der Staat macht sich mitschuldig an der Indoktrination gerade der kleinen Kinder! Religionsunterricht statt intensiv Deutsch und Mathe - Unerhört und nicht vereinbar mit einem pluralistischen Rechtsstaat! Deswegen bin ich für die strikte Trennung von Staat und Religion, wie sie Frankreich praktiziert. Interpunktion, die Festplatte und das Weltbild/Religion (u.a.) sind Privatsachen. Hier hat der Staat nichts zu suchen. Punkt. 17.12.2012 20:29Deutsche Bank - Schmutzig wie jede andereDie Deutsche Bank ist das größte Geldhaus des Landes, aber der Branchenprimus steht nicht deswegen in den Schlagzeilen. Die Bank ramponiert derzeit ihr Image - nachhaltig. Der Anruf von Co-Chef Fitschen bei Hessens Ministerpräsident Bouffier sorgt nun auch für einen politischen Aufschrei. Fitschen rudert nun kleinlaut zurück. Der groß angekündigte Kulturwandel der Deutschen Bank? Die Politik kauft ihn ihr nicht ab. Im Gegenteil: Nachdem am Wochenende bekannt wurde, dass sich der neue Co-Vorstandschef Jürgen Fitschen bei Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier über die Großrazzia in der Frankfurter Zentrale beschwert hatte, schlagen die Wellen hoch. "Niemand steht in Deutschland über dem Rechtsstaat", sagte Unionsfraktions-Vizechef Michael Meister dem "Handelsblatt". "Herr Fitschen macht den Eindruck, dass er das nicht verstanden hat." Wegen der CO2-Affäre waren am vergangenen Mittwoch rund 500 bewaffnete Polizisten und Steuerfahnder am Hauptsitz der Deutschen Bank eingerückt. Dem "Spiegel" zufolge beschwerte sich Fitschen in einem Anruf bei Bouffier über den Einsatz und dessen verheerende Außenwirkung. Die Deutsche Bank bestätigte den Anruf, wollte sich zum Inhalt des Gesprächs aber nicht äußern. Schon in zwei Interviews hatte Fitschen das Vorgehen der Ermittler als überzogen kritisiert. Vier Mitarbeiter der Bank sitzen weiter in Untersuchungshaft. Wie lange das so bleibt, ist derzeit offen. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dürften Monate dauern. Schwer wiegt, dass neben Finanzvorstand Stefan Krause auch Fitschen selbst zu den 25 Mitarbeitern der Deutschen Bank gehört, gegen die in der Affäre ermittelt wird. Mehr bei www.n-tv.de ... Kommentar Al: Selber schuld, wenn Sie nicht bei einer Bank arbeiten! Wo so viel Geld ist, fällt auch immer mal was daneben. Jeder clevere Banker kennt viele totsichere, wenn auch schmutzige Tricks, mit denen man kleine bis mittlere Beträge abzweigen kann, ohne dass einem je eine Kontrolle auf die Schliche kommt. Schliesslich hat er täglich 24 Stunden Zeit, sich darüber Gedanken zu machen! Wer intelligent und in der Lage ist, seine Gier zu zügeln, kommt viel leichter und unauffällig zu Wohlstand, als bei jeder anderen Arbeitsstelle/Unternehmung. Gefasst werden nur die Unvorsichtigen und die Dummen. 17.12.2012 18:14Die Architektur für die Mitte von Berlin
So ein Concert Hall and Conference Center könnte auf dem Schlossplatz von Berlin stehen, wenn sich nicht die bornierten Royalisten durchgesetzt hätten, die jetzt das Wilhelminische Schloss als Attrappe auferstehen lassen! Eine verpasste Gelegenheit, die erst in 100 Jahren wieder zu korrigieren ist. Mehr zum Konzerthaus Harpa, Reykjavik bei http://de.wikipedia.org ...
17.12.2012 11:42So irrational tickt der MenschNach dem bislang schlimmsten Amoklauf in einer amerikanischen Schule mit 27 Toten sind am Samstag alle Opfer des Massakers von Newtown identifiziert worden. Sobald die Untersuchung der Leichen abgeschlossen sei, würden die Namen und das Alter der Toten veröffentlicht, sagte ein Polizeisprecher. Ein 20 Jahre alter Mann hatte am Freitag in einer Grundschule der Stadt Newtown im Bundesstaat Connecticut 20 Kinder und sechs Erwachsene erschossen. Anschließend nahm sich der Schütze das Leben. Der Täter hatte in der Kleinstadt Newtown nördlich von New York zwanzig Kinder zwischen fünf und zehn Jahren sowie sechs Erwachsene getötet. Anschließend nahm er sich das Leben. Seine Mutter wurde erschossen in einer nahe gelegenen Wohnung gefunden. Die Bluttat fachte abermals eine Debatte über das amerikanische Waffenrecht an. Mehr bei www.faz.net ... Laut Polizeiangaben wurde beim Schützen kein Abschiedsbrief gefunden. Polizeisprecher Vance betonte aber, dass Ermittler „sehr gute Beweise“ gefunden hätten, die möglicherweise Aufschluss über das Motiv des Täters geben könnten. Am Sonntag sollen dazu Informationen an die Presse gegeben werden. Unter anderem wurden in der Schule zwei Pistolen, eine Glock und eine Sig Sauer, sowie ein Gewehr vom Typ Bushmaster Kaliber 223 entdeckt. Außerhalb der Schule lag noch eine vierte Waffe. Mehr bei www.faz.net ... Präsident Obama: „Es gibt in Amerika eine Tradition des Waffenbesitzes, die von einer Generation zur nächsten weitergegeben wird“. So sprach ein Mann, der wiedergewählt werden wollte. Das kann auch ein Demokrat in Amerika nur schaffen, wenn er Wähler gewinnt, denen die Waffe im Nachttisch so wichtig ist wie das Bier im Kühlschrank. Denn das ist die große Paradoxie dieses Landes, seiner Bürger: Obwohl die Zahl der Verbrechen mit Schusswaffen steigt, obwohl ein schreckliches Massaker seit Jahren auf das nächste folgt, ist der Glaube an die Selbstjustiz nicht geschwunden. Er scheint sogar immer stärker zu werden. Auf hundert Amerikaner kommen mittlerweile 90 Waffen - in keinem anderen Land der Welt ist die Bevölkerung so hochgerüstet. Jedes Jahr sterben 30.000 Amerikaner an Schussverletzungen, weitere 70.000 werden verwundet, auch das Angaben wie aus einem Kriegsgebiet. Und doch nimmt die Zahl der Bürger, die für strengere Waffengesetze eintritt, stetig ab. Gut die Hälfte der Bevölkerung ist dagegen, Sturmgewehre zu verbieten. Nur ein Viertel ist bereit, Handwaffen zu verbieten. Mehr bei www.faz.net ... Kommentar der FRANKFURTER RUNDSCHAU: 17.12.2012 9:25Ist die Welt berechenbar?Seit es Menschen gibt, suchen sie nach Erklärungen dafür, warum die Welt so ist, wie sie ist. Unsere Urahnen in grauer Vorzeit ersannen Mythen, um rätselhafte Naturphänomene wie Ebbe und Flut oder eine Sonnenfinsternis zu erklären. Mit der Aufklärung traten dann die Naturwissenschaften ihren Siegeszug an - und entlarvten viel überliefertes Wissen als Irrglaube. Astronomie, Biologie, Chemie, die Geowissenschaften und die Physik lieferten ein neues Weltbild, basierend auf Experimenten. Dennoch lässt auch das Gedankengebäude der modernen Naturwissenschaften grundlegende Fragen offen - etwa die nach dem Ursprung des Universums oder der Entstehung von Bewusstsein. Bei manchem regt sich deshalb Unbehagen und Zweifel, ob die Welt überhaupt so "berechenbar" ist, wie Forscher annehmen. Gibt es vielleicht doch Phänomene, die sich der wissenschaftlichen Methode entziehen? Neue Bücher über die Macht und Ohnmacht der Wissenschaften rezensiert das Sachbuch-Trio des Deutschlandfunks in der aktuellen Sendung. Kommentar Al: Sehr interessante Bücher unter diesem Link! Das sind Fragen, mit denen ich mich auch gerade beschäftigt habe! Mehr bei www.storyal.de ... 16.12.2012 17:52Steigerung der Kreativität um 50 ProzentWesentlich deutlicher sind da die Ergebnisse, die Forscher der Universitäten Kansas und Utah in dem oben schon erwähnten PLoS-ONE-Paper erhalten haben (und zwar ohne Förderung aus der Industrie). Sie verglichen Studentengruppen vor und nach einem Camping-Aufenthalt in der Wildnis. Nach vier Tagen, in denen sich die Probanden mit keinerlei elektronischen Geräten abgeben durften, hatten sich ihre kreativen Leistungen um 50 Prozent gesteigert. Die Wissenschaftler führen das auf den Wegfall der dauernden Berieselung zurück, der uns die moderne Welt aussetzt. Mehr bei www.heise.de ... Kommentar Al: Das ist Wissenschaft im Jahr 2012! Es existiert keine wissenschaftlich allseits akzeptierte Definition von Kreativität und niemand weiss genau, was das ist. Aber plötzlich kann man Kreativität messen und ein Campingaufenthalt steigert die Kreativität um 50 %! - Schwachsinn! 15.12.2012 11:01Was ist nun also Intelligenz? Das ist die Frage, die jeden Experten seufzen lässt. Vielfältig sei sie, kulturspezifisch, hänge von verschiedenen Faktoren ab. Als Fähigkeit, Probleme durch Nachdenken zu lösen, definiert Hagemann sie. Für Schmale ist sie die Fähigkeit, Unterschiede wahrzunehmen und darauf zu reagieren. Aber: "Zu glauben, dass der, der am meisten weiß, intelligent ist, ist dumm." Mehr bei www.n-tv.de ... 18.12.2012 15:10Lockerung der Preise für E-BooksGute Nachrichten für Leseratten: Die EU-Kommission teilte am Donnerstag mit, dass sie bei Apple und den vier großen Verlagsgruppen Simon & Schuster, Harper Collins, Hachette und der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck eine Lockerung der Preise für digitale Bücher durchgesetzt hat. Die Unternehmen verpflichteten sich, aktuelle Verträge, bei denen die Verlage den Preis für E-Books bestimmten, aufzulösen und Händlern für mindestens zwei Jahre mehr Spielraum für Rabatte zu geben. Allerdings gelten nationale Regelungen wie die deutsche Buchpreisbindung weiterhin, bei der die Verlage grundsätzlich den Preis von Büchern im Handel festlegen. Mehr bei www.tagesspiegel.de ... Kommentar Al: Das wird endlich Zeit! Ohnen massive Preissenkungen für E-Books ist mit digitalen Büchern, die heute noch genau so viel kosten, wie gedruckte, kein Geschäft zu machen! Die absolut beste Variante: Free Download wie bei Al ...! (s. unten, links) 14.12.2012 12:39WCIT: Blockadepolitik zum Erhalt des Status QuoDie USA und andere westliche Länder stellen sich einer staatlichen Kontrolle des Netzes in den Weg. Bei der Weltkonferenz zur Telekommunikation (WCIT) in Dubai wurden in der Nacht zum Freitag zwar neue Internationale Telekommunikationsrichtlinien mehrheitlich verabschiedet. Doch die USA und andere Staaten erklärten sofort, dass sie das Dokument in dieser Form nicht unterzeichnen werden. Damit wird es für sie auch nicht bindend sein. Russland, China und arabische Staaten wollten auf der am Freitag endenden Konferenz erstmals seit dem Jahr 1988 die Telekommunikationsrichtlinien verändern und allgemeine Bestimmungen zum Internet mit aufnehmen. Ihre Vorschläge sahen auch Möglichkeiten für eine staatliche Internet-Kontrolle vor. Bereits zuvor waren Bestrebungen afrikanischer und asiatischer Staaten sowie einiger europäischer Internetprovider gescheitert, Internetunternehmen für die Nutzung der Netzinfrastruktur bezahlen zu lassen. Mehr bei www.sueddeutsche.de ... Kommentar Al: Das bedeutet einen Sieg für das freie Internet! 14.12.2012 12:32EU-Gipfel vertagt ReformenDie EU-Staats- und Regierungschefs haben sich am Freitagmorgen auf einen Zeitplan für die Weiterentwicklung der Wirtschafts- und Währungsunion geeinigt. EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy bekam den Auftrag, bis Sommer 2013 konkrete Planungen für eine wirtschafts-politische Koordinierung in der EU vorlegen. Dann sollen verbindliche Reform-Vereinbarungen der Nationalstaaten mit der EU-Kommission für Wirtschaftsreformen laut Bundeskanzlerin Angela Merkel auch mit einem "Solidaritätsfonds" verbunden werden. Bis Juni 2013 sollen zudem die EU-Direktiven für einen Abwicklungsfonds für Banken und die Harmonisierung der nationalen Einlagensicherungssysteme in der EU verabschiedet werden, vereinbarten die 27 EU-Regierungen in der nächtlichen Sitzung. Die bei der EZB angesiedelte neue Bankenaufsicht soll damit das Mittel an die Hand bekommen, marode Banken unter ihrer Zuständigkeit auch abwickeln zu können - ohne Kosten für die Steuerzahler, wie Merkel betonte. "Wir haben einen Fahrplan für die Weiterentwicklung der Wirtschafts- und Währungsunion verabschiedet", sagte die Kanzlerin am frühen Morgen. Wie andere EU-Regierungschefs lobte sie die vorangehende Einigung der Finanzminister über die Bankenaufsicht und die Auszahlung weiterer Griechenland-Hilfen als wegweisende Schritte. Mehr bei http://de.reuters.com ... und bei www.spiegel.de ... Kommentar Al: Wegweisende Schritte und Erfolge ... So werden die Gipfelbeschlüsse gefeiert, obwohl man sich nur darauf geeinigt hat, im Jahr 2013 wieder über Reformen der EU zu verhandeln. Dabei war dieser letzte Gipfel im zu Ende gehenden Jahr lange vorher als "Reformgipfel" angekündigt worden. Van Rompuy hatte auch eine Vorlage erarbeitet, die weitreichende Änderungen der Zuständigkeiten und Kompetenzen vorsah. Dieses Papier war bereits im Vorfeld als "unannehmbar" zu den Akten gelegt worden. Es wird keine Wirtschafts- und Währungsunion in Europa geben. Es fehlt der politische Wille, nationale Kompetenzen zu Gunsten von Europa aufzugeben. 14.12.2012 11:33Winter am Schloss Köpenick13.12.2012 16:21
16.12.2012 18:18Bundestag erlaubt rituelle BeschneidungenDer Bundestag hat mit großer Mehrheit das Gesetz zur rituellen Beschneidung von Jungen jüdischen und muslimischen Glaubens beschlossen. 434 der Abgeordneten stimmten am Mittwoch in namentlichen Abstimmung für den von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf. 100 stimmten dagegen, 46 enthielten sich. Mit dem Gesetz wird klargestellt, dass Eltern das Recht haben, ihre Söhne unter Einhaltung bestimmter Standards schon kurz nach der Geburt beschneiden zu lassen. Zuvor waren Oppositionspolitiker mit ihrem Vorhaben gescheitert, die Beschneidung von jüdischen und muslimischen Jungen erst ab einem Alter von 14 Jahren zu erlauben. Der Gesetzentwurf von 66 Abgeordneten der SPD, Linken und Grünen bekam im Bundestag keine Mehrheit. Nach ihrem Willen sollte auch nur ein Arzt den Eingriff vornehmen dürfen. Der Abstimmung war eine zweistündige Debatte vorausgegangen, in der bis zuletzt um Details gerungen wurde. Das Recht auf Beschneidung eines Jungen von Geburt an wird künftig im Sorgerecht verankert. Auch religiöse Beschneider, wie sie besonders bei Juden üblich sind, können weiter praktizieren. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hatte zuvor in Interviews betont, das Gesetz schütze die Religionsausübung in Deutschland. Mehr bei www.sueddeutsche.de ... Kommentar Al: Eines der unnötigsten Gesetze, die je beschlossen wurden! Warum wird dann nicht auch per Gesetz geregelt, in welcher Richtung und wie viel Mal am Tag Muslime zu beten haben? Oder ob und wann Katholiken zur Beichte gehen müssen? Schwachsinn, dass die Bundesregierung das Verfahren religiöser Riten regeln will. Dabei wäre mit ein bisschen Toleranz alles so einfach ... siehe www.storyal.de ... 12.12.2012 17:41Deutsche Soldaten nach MaliEuropa will die Islamisten und Terroristen zwar aus dem Norden Malis vertrieben sehen, bevor sie sich da endgültig festsetzen und von dort aus die Welt bedrohen können. Aber das rechtfertigt noch nicht jeden Preis. Der jedenfalls wäre zu hoch, wenn europäische Soldaten in den internen Gewaltkonflikt Malis hineingezogen werden, statt gegen den Terror zu kämpfen. Mehr bei www.sueddeutsche.de ... Die Vorbereitungen der EU für den Einsatz von Militärausbildern in Mali gehen trotz des Sturzes von Regierungschef Cheick Modibo Diarra weiter. Natürlich werde man ganz besonders aufmerksam verfolgen, welche Haltung das Militär einnimmt, sagte ein Sprecher der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton. Die EU will zwischen 200 und 250 Militärausbilder nach Mali schicken. Sie sollen dort malische Soldaten in die Lage versetzt, auch im Norden des Landes wieder die Kontrolle zu übernehmen. Dort herrschen islamische Extremisten und Sympathisanten des Terrornetzes Al-Kaida. Quelle: www.suedkurier.de ... Kommentar der BADISCHEN NEUESTEN NACHRICHTEN: "Wenn das afrikanische Land noch weiter im Chaos versinkt, droht ein zweites Afghanistan. Der Alptraum einer Terroristenhochburg in der Sahelzone wird immer mehr zur Realität. Mit der Absetzung des Regierungschefs hat die Militärjunta weiteres Öl ins Feuer gegossen." Kommentar der BERLINER ZEITUNG: "Um den Menschen, die unter dem Terror der Islamisten leiden, wieder ein würdiges Leben zu ermöglichen, müssen die Milizen aus den Städten vertrieben werden. Das dürfte - militärisch gesehen - das geringere Problem sein. Weit schwieriger wird es sein, die Islamisten in den Weiten der Wüste, wo sie seit Jahren ihre Basen haben, militärisch auszuschalten. Mit zwei von Ausländern geführten islamistischen Milizen ist jedes Gespräch zwecklos. Die dritte, eine einheimische Tuareg-Miliz, hat sich von ihnen distanziert und will verhandeln. Ein Bündnis mit ihr wäre sinnvoll, weil sie die Wüste kennt." Kommentar Al: Warum nicht auch deutsche Soldaten nach Dschibuti, in den Sudan und nach Simbabwe? Afrika ist ein Kontinent voller Probleme und nur deutsche Soldaten und deutsche Waffen können diese Dauerkrisen lösen! Ich halte es für völlig abwegig, in Mali mit militärischen Mitteln einzugreifen. Lernt denn niemand aus den Abenteuern in Vietnam, im Irak und in Afghanistan??! 12.12.2012 9:43Die finale Wunschliste der FTDDie FTD ist jetzt mal weg. Gerne würden wir einiges mit in den Abgrund reißen, anderes soll bitte bestehen bleiben. Ein subjektive Liste von dem, was bleiben soll - und was mit uns verschwinden kann. Was bitte bleiben soll Der Mond, der Euro, James Bond, Helmut Schmidt, Zeitungen auf Papier, unsere ehemalige Adresse Stubbenhuk 3-5 (sollte unter Denkmalschutz gestellt werden), Bier, Solvency II, Basel III, "Rocky IV", Golf V, Fondsmanager die zugeben, dass ihre Branche in den letzten Jahren Mist gebaut hat, Mettbrötchen, FDP-Schelte, Happy Hours, Oliver Welke, das iPhone, Menschen ohne iPhone, kalte Winter, Flughafen Berlin-Tegel, Jabba The Hutt, Kinder, Angela Merkel, Nokia, Vinylschallplatten, Analogfotoapparate, Diafilme, Pferdefuhrwerke, das Internet, Hugh Hefner, öffentliche Badeanstalten, "Doom", Van-der-Waals-Kräfte, Lego, der alte Ikea-Katalog, ermäßigtes Porto für Urlaubspostkarten, die BBC, Sonntage, Frühstück, AC/DC, Hitzefrei, Claudia Roth, HBO, Cheeseburger, die Fünfprozenthürde, Französische Bulldoggen, Salma Hayek, Fußbodenheizungen, die Zigarette danach, Kurzstreckentarife, Las Vegas, Unterwäsche. Was mit uns verschwinden kann Minijobs, Oskar Lafontaine, Halloween, die BMW 3er-Reihe, H&M, Zucchini, eine Hälfte der PR-Branche, Traumfänger, Aperol Spritz, Euro-Krisengipfel, Linopress, Bonibanker, der Rundfunkbeitrag nach Paragraf 2 II Satz 2 RBStV, Schlumpf-Strickmützen, Feigwarzen, Philipp Rösler, Tintenstrahldrucker, längerfrische Milch, Mecklenburg-Vorpommern, die WM 2022 in Katar, Warteschleifen, "Einkauf aktuell", Filly-Pferde, Angela Merkel, Versandkataloge, "Farmville", Frauen- und andere Quoten, Sonnenbrand, Zentralredaktionen, E-Mails, Betreuungsgeld, die heutige FDP, Spreads, dünnes Recyclingklopapier, gläserne Decken, ARD-Talkshows, das Benzinkartell, Claudia Roth, Spliss, Handyklingelmelodien, Fixies, Parkraumbewirtschaftung, Weihnachtsmärkte, Wettervorhersagen, Rotweinschorle, Tennissocken, Austerität, dumme Argumente, Blackberrys, als IC deklarierte Interregiozüge, Öffnungszeiten, Obstfliegen, Karohemden, Arztserien, gehebelte Zertifikate, swappende Aktienfonds mit Volatilitätsstrategie, Kondome mit Noppen, Sitznachbarn, Zahnpastalächeln, Immobilienmakler, der Jo-Jo-Effekt, Hotline-Knilche, instabiles W-Lan, Veronica Ferres, die Tour de France, Mittelfußknochenbrüche, Prozykliker, Kaugummis mit Zimtgeschmack, das Wort "performen", in Hundescheiße treten, Payback-Punkte, Feinde von Charly Sheen, Espressovollautomaten, Opel, Fusselbärte, Bulgur. Quelle: www.ftd.de ... 12.12.2012 0:04Australische Polizei warnt vor Apple MapsApples nach wie vor bestehende Probleme beim Kartendienst in iOS 6 haben in Australien offenbar handfeste Konsequenzen: Berichten lokaler Medien zufolge warnt die Polizei in der Provinz Victoria vor der Benutzung des Angebots. Die Stadt Mildura im Nordwesten soll demnach rund 70 Kilometer von ihrer eigentlichen Position entfernt dargestellt sein. Das Problem: Die falsche Ortsangabe führt Nutzer direkt in den Murray Sunset National Park. Dieser hat ein heißes, dürres Klima, das bis zu 46 Grad Celsius erreichen kann. Insgesamt sechs Personen in den letzten zwei Monaten sollen sich demnach verfahren haben, einige waren bis zu 24 Stunden ohne Wasser und Nahrung gestrandet und seien auf der Suche nach Mobilfunkempfang lange Strecken durch gefährliches Gelände gelaufen. Laut einer Online-Notiz der Polizei von Victoria soll es auch Probleme in anderen Regionen der Provinz geben. "Jeder, der nach Mildura und zu anderen Orten in Victoria unterwegs ist, sollte sich auf andere Kartenangebote verlassen, bis die Angelegenheit bereinigt ist." Mehr bei www.heise.de ... Kommentar Al: Sag' ich doch schon lange: Profis kaufen nicht bei Apple ...! 10.12.2012 16:13Social Games - CuriosityTipp – Tipp – Tipp – mit jeder gezielten Berührung zerbröselt einer der kleineren Würfel und vergeht mit einem klangvollen Klirren. Für das Zerstäuben der Würfel erhält der Spieler virtuelle Münzen, die er gegen Bomben, Meißel und anderes eintauschen kann, um damit besonders große Löcher in die Schale zu schlagen. Über einen Button lassen sich die Erfolge auf Facebook mit der Community teilen. Wer glaubt, das sei ziemlich öde, hat absolut Recht. Trotzdem spielen mehr als drei Millionen Menschen seit November Curiosity. Das hat einen einfachen Grund: Neugier. Nicht umsonst trägt das Spiel seinen Namen. Der Würfel steht seit einem Monat im Netz. Rund 85 Schichten wurden bislang getilgt. Spieler haben berechnet, dass der Würfel aus 2.048 Schichten und fast 69 Milliarden Einzelteilen besteht. Mehr bei s.u. ... Reiz und Reaktion – Social Games wenden konsequent psychologische Kniffe an, um ihre Spieler zu binden und sie dazu zu bringen, im Freundeskreis neue Mitspieler zu werben. Alle Spiele funktionieren gemäß diesen Prinzipien: 1. Einfach anfangen. Das Spiel muss sich auf einen Blick selbst erklären, erst mit der Zeit nimmt es an Komplexität zu. 2. Nicht überfordern. Um flüchtige Spieler nicht mit Misserfolgen zu vergraulen, muss sich der Schwierigkeitsgrad stets an ihren Fähigkeiten orientieren. 3. Niemals langweilen. Immer wieder müssen neue Elemente oder Spielfiguren das Spiel abwechslungsreich halten (»Das neue Level der Woche ist da!«). 4. Nie aufhören. Ein Ziel gibt es nicht, kein letztes Level und kein Ende. Schluss ist erst, wenn der Spieler das Interesse verliert. 5. Kontakte nutzen. Social Games binden alle Kontakte ein, die bereits Nutzer sind (»Du bist schlauer als 1 Deiner Freunde. Teilen!«). Der Zugriff auf den Social Graph, also alle Verbindungen eines Nutzers im Sozialen Netzwerk, macht das möglich. 6. Gegenseitig helfen. Seine Freunde zu unterstützen und sich für erwiesene Gefälligkeiten im Spiel zu revanchieren, erzeugt Wohlgefühl und bindet an das Spiel. 7. Mehr werden. Die Spieler werden ständig animiert, in ihrem Freundeskreis Werbung zu machen (»Stefan lädt Dich ein, CastleVille zu spielen!«) Mehr bei www.zeit.de ... 10.12.2012 16:06Ab Januar 2013 neue Steuer: Rundfunkgebühr ...!
09.12.2012 21:06Das Bild zum Adventssonntag08.12.2012 17:07Klimagipfel in Doha ohne ErgebnisseDas Kyoto-Protokoll wird bis Ende 2020 verlängert. Das beschlossen die fast 200 Teilnehmerstaaten auf dem UN-Klimagipfel in Doha. Nach langen Verhandlungen setzte sich der Präsident der Konferenz, Abdullah bin Hamad Al-Attiyah, quasi im Alleingang durch. Sein Kompromiss, dass das Kyoto-Protokoll ohne schärfere Verpflichtungen ab 2013 gelten soll, wurde angenommen. Neben den 27 EU-Staaten machen etwa zehn weitere Länder bei dem neuen Abkommen Kyoto II mit. Ein Weltklimavertrag, bei dem sich alle Länder verpflichten sollen, ist erst ab 2020 geplant. Das Kyoto-Protokoll läuft Ende des Jahre aus und ist das bisher einzige internationale Abkommen, das die Unterzeichner zur Verringerung klimaschädlicher CO2-Emissionen verpflichtet. In Doha wurde auch ein grober Fahrplan für das weitere Vorgehen festgelegt: 2014 soll es eine Überprüfung der zugesagten Ziele für die Minderung des CO2-Ausstoßes geben. Um auch die großen CO2-Emittenten USA und China sowie langfristig alle Staaten in eine Klimaschutzvereinbarung einzubeziehen, soll bis 2015 ein neues Abkommen ausgehandelt werden und dann 2020 in Kraft treten. Begrüßt wird der Vorschlag von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon für einen Weltgipfel für Klimaschutz 2014. Mehr bei www.zeit.de ... und www.zeit.de ... und www.heise.de ... Kommentar Al: Das Ergebnis von Doha: Hoffnung auf die nächste Konferenz im Jahr 2014. Weniger geht nicht. Dieses Bild fällt ein brutales Urteil über die bisherigen Bemühungen der Menschheit, den CO2-Ausstoss zu verringern: Nichts wurde erreicht, gar nichts. Im Gegenteil, der Anstiegswinkel wird steiler! Mich wundert das nicht: Wenn wir wirklich das Klima steuern wollten, müssten wir zuallererst unsere Lebensweise grundlegend ändern. Das wird niemand freiwillig tun. 09.12.2012 0:23Was für News sind das ...?Im Radio kommen Nachrichten, mindestens zur vollen Stunde auf allen Sendern. Die Nachrichten im Fernsehen strukturieren den Alltag, wenigstens am Abend. Beim Frühstücksfernsehen geht es auch um aktuelle Ereignisse. Online-Nachrichtenportale der grossen Zeitungen, Printausgaben existieren am Ende des Jahres 2012 auch noch: Wir sind gut über die Nachrichtenlage informiert. Dabei ist Google unverzichtbar: Google produziert keine Nachrichten, sondern spielt den Vermittler zwischen dem Produzenten von Informationen und den Nutzern. Google strukturiert das aktuelle Wissen dieser Zivilisation. Genau hier aber stellt sich bereits die erste spannende Frage ein: Google strukturiert die verfügbaren Informationen, aber nach seinem (subjektiven) Bilde. Bei Google kann man sich auch die ersten Plätze im Ranking kaufen ... Die zweite Frage: Was bedeutet das für die Struktur des Wissens? Ausser Google existiert eine grosse Anzahl weiterer Suchmaschinen, nicht nur für Nachrichten, sondern auch für gebrauchte Autos, Bücher, Shops und viele Spezialgebiete. Sie durchforsten auch die Online-Informationen, aber nach anderen, ebenfalls unbekannten Kriterien, als Google. Ein Beispiel ist Neoterisch. Dieses Nachrichtenportal scannt spezielle WebSites und zählt (vereinfacht gesagt), mit welcher Häufigkeit Schlagwörter und Schlagzeilen auftauchen. Damit wird ein Ranking produziert: Worüber wird gerade am häufigsten geschrieben? Die kinematische Umkehr existiert auch bereits, Datamining macht es möglich: Auch für die Top Suchbegriffe der User existiert ein Ranking. Will man Details darüber wissen, muss bezahlt werden. In den USA entwickelt sich gerade eine Online-Nachrichtenindustrie, die entsprechend diesem Ranking Nachrichten produziert! Sage mir, was Dich interessiert, ich liefere Dir die Story dazu. Logisch. Aber, nächste Frage: Sind das Storys, die den Zustand der Welt beschreiben oder verändern sie ihn? Abseits von Suchmaschinen, Nachrichtenportalen und gedruckten Zeitungen existieren aber auch noch jede Menge Informationen, Gesprächsthemen und Geschichten. Daraus wird deutlich, dass uns jedes Medium eine gefilterte Welt zeigt und wir selber auch die Welt durch unseren subjektiven Filter sehen. Das führt zu der Frage, wie die ungefilterte Welt aussieht und wo sie zu besichtigen ist?! Und schon wieder sind wir beim Thema der Erkennbarkeit der Welt. Ein ganz wesentlicher "Glaubenssatz" (!) des Dialektischen Materialismus: Die Welt ist erkennbar. Eine naive Vorstellung aus heutiger Sicht, und schon 150 Jahre alt. Dieses Konstrukt wird für das geschlossene Weltbild des Marxismus gebraucht, denn wenn die Welt nicht erkennbar wäre, würde auch der Materialismus einen wie auch immer gearteten Gott brauchen. Denn dann gäbe es Fragen, die nur er beantworten könnte. Diese Überlegungen zur Nachrichtenlage führen geradewegs wieder zur Beschränktheit unserer Sicht auf die Welt: Wir haben keine Sensoren für alles, was existiert. Wir haben im Vergleich zur Natur nur eine sehr geringe Zeit zur Verfügung. Wir sind nur in der Lage, uns subjektive Urteile zu bilden. Und wir besitzen nur eine schwache Ahnung vom Ausmass der Komplexität der uns umgebenden Welt. Deswegen muss uns das, was objektiv und real ist, immer verschlossen bleiben. Wir sind nicht in der Lage, die (vielleicht?!) existierende objektive Welt als Gesamtheit zu erkennen. Aber unser sich gerade erst mit Hilfe der Evolution entwickelnde Verstand hat bereits ein mächtiges Werkzeug hervorgebracht: Abstraktion! Denken ohne Abstraktion ist nicht vorstellbar. Und Abstraktion sorgt auch dafür, dass wir im Alltag von unserer so unvorstellbar komplexen Umwelt nicht erschlagen werden. Und dass wir nicht, wie Frank Schirrmacher, wegen des riesigen Stromes von Informationen, "die Kontrolle über unser Denken verlieren." Wir reduzieren unsere gesamte Welt auf einen Bruchteil von Ereignissen und sind absolut davon überzeugt: DAS ist die Welt - Hier und jetzt! DAS ist eine Illusion - Aber ohne sie könnten wir weder gelassen auf Arbeit oder spazieren gehen, noch ruhig schlafen. 08.12.2012 11:08Krank: http://www.focus.de/Ein Beispiel - Aus einem beliebigen Text dieser WebSite habe ich das ebenfalls beliebige Wort "neuen" kopiert. Beim Einfügen erhalte ich folgendes Ergebnis: neuen... Das sind die hirnrissigen Vorboten des Leistungsschutzrechts! Der Focus will mich zwingen, die Quelle der Kopie/des Zitats anzugeben. Ihm ist völlig entgangen, dass alle ausser Guttenberg & Co. sowieso ordentlich zitieren. Diejenigen, die das nicht wollen oder können, brauchen nur den unaufgefordert mitgelieferten Schwanz ... löschen. So effektiv ist dieser grossartige Focus-Leistungsschutz! Schwachsinn tut leider nicht weh. Das Ergebnis: Ich klicke nie wieder die eigentlich sehr informative und übersichtliche WebSite von focus.de an. Die Konkurrenz ist gross, es geht mühelos auch ohne focus.de. 08.12.2012 9:31LTE für alle - und für nur 1 € !!
Kommentar Al: Die Telekom-Werbung verspricht mit grossen Schlagzeilen: High Speed LTE für nur einen Euro Plus Samsung Galaxy S III LTE geschenkt - aber nur bis zum 12.12.2012!! Alles Lüge! Sieht man sich dieses Angebot an, dann erkennt man, wie teuer im Dezember 2012 ein Zweijahresvertrag plus LTE plus Smartphone Galaxy S III LTE (ohne Vertrag: 520 €) ist: Die billigste Variante (Links): 200 € Angebot, + 24 Monate 40 €, + 21 Monate 10 € = 1370 € Die teuerste Variante (Rechts): 1 € Angebot, + 24 Monate 90 €, + 21 Monate 10 € = 2370 € Stolze Preise und wie schnell sind 4 GB runtergeladen! Was kostet das im Jahr 2023? 08.12.2012 0:23Heute die letzte FTD
Kommentar Al: Bedauerlich! Das war eine sehr informative Zeitung. Ich habe nur die Online-Ausgabe gelesen. Deswegen finde ich es besonders bedauerlich, dass auch die www.FTD.de dicht gemacht wird. Auf der anderen Seite ist klar, wenn die gedruckte Ausgabe nicht profitabel war, ist es die Online-Version erst recht nicht! Das Zeitungssterben - Ein technologischer Wandel, wie es ihn immer gab und unvermeidlich immer geben wird. Niemand trauert heute noch der Schreibmaschine nach. Genauso wird es mit der FTD sein. Es gibt andere Möglichkeiten, gerade auch im Internet. Es spricht nicht für die Kreativität von G+J Wirtschaftsmedien GmbH & Co. KG, dass kein äquivalentes digitales Medium auf die Beine gestellt werden konnte. Das bedeutet das Aus für mindestens 200 hoch qualifizierte Redakteure. DANKE für Eure professionelle Arbeit in den letzten Jahren. Ich hoffe, Ihr schaltet nicht auch die Vergangenheit ab! www.ftd.de muss online bleiben! 07.12.2012 16:18App-solut empfehlenswert - 20 Android AppsDoch welche Apps sind wirklich empfehlenswert? Damit Sie im App-Dschungel den Überblick behalten und bereits vor dem Download bestens informiert sind, stellen wir Ihnen monatlich die App-Highlights für Android vor. Mehr bei www.chip.de ...
Kommentar Al: Dieser Scanner ist ganz interessant, die anderen App-solut must have interessieren mich nicht: Spiele, Videos und Music, das sind die Bedürfnisse der Smartphoners. Aber hier gibt es einen ganz interessanten Test: Samsung Kompaktkamera & Smartphone Samsung hat eine Kompaktkamera mit einem vollwertigen Android-Betriebssystem, Quadcore-Prozessor, 4,8-Zoll-Touchscreen, WLAN, GPS, 3G und 4G ausgestattet. Praktisch alles, was die Hersteller kompakter Kameras in den Vorjahren vernachlässigt haben, findet sich jetzt in der Galaxy Camera wieder. Das funktioniert für den Prototypen seiner Generation ordentlich, hat allerdings seinen Preis, einige Kinderkrankheiten und Nachteile in der Handhabung. Mehr bei http://neuerdings.com ... 07.12.2012 10:13Morgensonne und Schnee07.12.2012 9:26Natural GraphicsTaylor Perron vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge und seine Kollegen haben die Landschaftsformung durch Wasser auf zwei wesentliche Prozesse reduziert: Zum einen schneiden sich Wasserläufe mit der Zeit tiefer in die Erde hinein und machen die Hänge steiler. Zum anderen gerät der Boden an den Hängen immer wieder ins Rutschen, macht so den Einschnitt breiter und schließt tiefe Einschnitte wieder. Wie das dabei entstehende Landschaftsmuster letztlich aussieht, hängt vom Zusammenspiel dieser beiden Prozesse ab. "Es entstehen feinere Verzweigungen, wenn das Einschneiden der Wasserläufe im Verhältnis zu den Erdbewegungen größer ist", erklären die Forscher. Die sogenannte Péclet-Zahl beschreibt, welcher der Prozesse dominiert. Je größer sie ist, umso stärker sind Einschnitte im Verhältnis zu Erdrutschen. Mehr bei www.spiegel.de ...
06.12.2012 15:14Der Herr der Kurven ist tot
Oscar Niemeyer war nicht nur der letzte noch lebende Gigant der architektonischen Moderne, sondern auch ihr erfolgreichster Überwinder. Dass sich die Welt durch Bauen verbessern lasse, davon war er ebenso überzeugt wie Le Corbusier und andere seiner Zeitgenossen. Doch es war nicht das Rationalitätsideal und die kalte Lust am Sozialengineering, denen er dabei folgte, sondern ein zärtlicher und empfindsamer Humanismus. Nun ist Niemeyer, der Boy von Ipanema, am Mittwochabend zehn Tage vor seinem 105. Geburtstag an einer Infektion der Atemwege gestorben. Er wurde seit Wochen im Samaritano-Hospital in Rio de Janeiro behandelt. Zuletzt lag er im künstlichen Koma und wurde nur noch mit Hilfe von Geräten am Leben gehalten. Mehr bei www.sueddeutsche.de ... Kommentar Al: Er war ein ganz Grosser. Aber immer stellte sich auch die Frage: Wo bleibt das menschliche Mass? 06.12.2012 7:37Noch ein künstliches SuperhirnEin Team aus Neurowissenschaftlern und Softwareentwicklern ist es an der University of Waterloo in Kanada gelungen, dem Traum der künstlichen Intelligenz ein Stück näher zu kommen. Die Forscher um Chris Eliasmith haben mit Spaun (Semantic Pointer Architecture Unified Network) einen der derzeit fortschrittlichsten Gehirnemulatoren entwickelt. Spaun verfügt über ein mit 784-Pixeln ausgestattetes digitales Auge und einen Roboterarm, der ihn zum Schreiben befähigt. Die Denkprozesse werden von annähernd 2,5 Millionen im Rechner simulierter Neuronen erzeugt. Zum Vergleich: Das menschliche Gehirn weist rund 100 Milliarden Nervenzellen auf. Wie im menschlichen Gehirn auch, teilen sich Spauns Neuronen auf einzelne Areale auf und übernehmen dort spezifische Aufgaben. So stehen Spaun der präfrontale Cortex, Basalganglien und der Thalamus zur Verfügung, um Aufgaben lösen zu können.
Spaun kann nahezu problemlos die Abfolge von zuvor gezeigten Zahlenkombinationen rekonstruieren und anschließend mit seinem Roboterarm zu Papier bringen. Dabei wurden die visuellen Informationen zuerst mittels digitalem Auge in Spauns emulierten Thalamus übermittelt und in den Neuronen abgespeichert. Den Basalganglien oblag es dann die Aufgabenstellung an einen Bereich des präfrontale Cortex zu übersenden, der die eigentliche Aufgabe dann in die Tat umsetzt, sprich: den Roboterarm in Bewegung setzte. Konkret wurden Spaun Zahlen- und Buchstabenreihen gezeigt. Ein dem Gehirn zusätzlich gezeigtes Symbol offenbarte dem Gehirn, welche Aufgabe es mit den gezeigten Objekten zu lösen galt. So mussten Zahlenreihen beispielsweise addiert oder fehlende Zahlen innerhalb einer Folge ergänzt werden. Die Antworten schreibt Spaun anschließend auf ein Blatt Papier. Natürlich wollen die Forscher aus Waterloo Spaun weiter modifizieren. Ein nächster Schritt soll sein, dass Spaun seine Neuronen bei Tätigkeiten selbstständig verknüpfen kann. Learning by doing. Ganz ohne Zutun der Entwickler würde das künstliche Gehirn sich dann quasi selbst programmieren können. Zukunftsmusik. Noch. Mehr bei www.basicthinking.de ... Kommentar Al: Ein interessanter Ansatz, der mit den wenigen vorhandenen Informationen nicht abschliessend zu bewerten ist. Klar ist nur, das hat noch sehr wenig mit künstlicher Intelligenz zu tun, sondern mit Pattern Recognition. Es geht um eine erweiterte, fehlertolerante Mustererkennung. Nur aus PR-Gründen taucht hier der Begriff Superhirn auf. Es ist nicht abzuschätzen, wie sinnvoll und effektiv dieser Ansatz ist.
Auf Anhieb sind aber nicht wie bei Projekt Blue Brain (2007) sofort massive methodische Probleme zu erkennen. Dieses Projekt hat zwar bisher keine Ergebnisse gebracht, ist aber bei der EPFL auch nicht zu den Akten gelegt, wie man hier sieht: http://bluebrain.epfl.ch ... Henry Markram gibt es auch noch, aber Fehlanzeige bei seinen Publikationen. Die EPFL hat erfolgreich bei der EU 1,4 Millionen Euro für das "Human Brain Projekt (HBP) eruiert. Welche Ergebnisse mit diesem inzwischen abgeschlossene Projekt erreicht wurden, ist unklar. Es wird interessant sein, hier noch einmal zu recherchieren ... 05.12.2012 22:38Typhoon der Categorie 5Der Taifun "Bopha" hat im Süden der Philippinen eine Trümmerlandschaft mit vermutlich Hunderten Todesopfern hinterlassen. Nach Angaben eines Militärsprechers vom Mittwoch kamen auf der Insel Mindanao mindestens 238 Menschen ums Leben, fast 300 weitere wurden noch vermisst. Wegen der Erdrutsche und Überschwemmungen, die Straßen unpassierbar machten, hatten die Rettungskräfte Mühe, zu den Hilfsbedürftigen zu gelangen. Nach Angaben des Zivilschutzes starben in anderen Gebieten auf Mindanao 15 Menschen. 87.000 Menschen waren in Notunterkünften untergebracht. Der Sturm schwächte sich mittlerweile ab und zog Richtung Westen zur Palawan-Insel und dem Südchinesischen Meer. Mehr bei www.morgenpost.de ... Kommentar Al: Tagbilaran und Coron auf Palawan ... solche herrlichen Inseln und Schnorchelreviere! Jetzt aber genau auf dem Track dieses Sturmes!
05.12.2012 20:20Rückblick auf die WendeHerr Köhler, Sie erwähnen in Ihrem Buch mehrmals Bambusstangen, die in der bürgerbewegten Zeit der DDR auf Großdemonstrationen mit Deutschlandfahnen und Transparenten geschmückt wurden, die unter anderem die Forderung Kommt die DM-Mark bleiben wir, kommt sie nicht, gehn wir zu ihrunter das bald wiedervereinigte Ost-Volk brachten. Was hat es mit diesen Bambusstangen auf sich? Otto Köhler: Bambusstangen waren ebenso wie Bananen in der DDR-Mangelware. Der von Helmut Kohl hochgeschätzte Bonner CDU-Organisationsleiter Karl Schumacher transportierte schon kurz nach dem Mauerfall zur Dresdner Großkundgebung des Bundeskanzlers ein Meer von schwarzrotgoldenen Fahnen ohne das "Spalter"-Symbol (Hammer und Zirkel) in die DDR. Diese Fahnen waren ebenso wie das Transparent mit der DM-Parole an Bambusstangen befestigt, sind also auch heute noch auf Fotos als Westimport erkennbar. Otto Köhler: Schon wenige Wochen nach dem Mauerfall plante man im Bundesfinanzministerium, die DM in die DDR zu bringen. Dazu erfand man das von Ihnen bereits zitierte, angeblich spätere Schlagwort vieler DDR-Bewohner: Entweder kommt die DM zu uns, oder wir gehen zur DM. Das nahm erst einmal in Form einer Eintragung des Kanzlerberaters Horst Teltschik Gestalt an, der am 6. Februar 1990 in sein Tagebuch notierte: "Wenn wir nicht wollen, dass sie zur D-Mark kommen, muss die D-Mark zu den Menschen gehen". Damit diese "Überlegung" gefördert werde, verbreitete Teltschik drei Tage später bei einem "Hintergrundgespräch" im Bundeskanzleramt, die Behauptung, "in wenigen Tagen" werde die DDR "völlig zahlungsunfähig" sein. Wiederum drei Tage später, am 12.Februar 1990 bemerkte die ostdeutsche Schriftstellerin Daniela Dahn, dass erstmals in Leipzig die DM-Parole auftauchte. Otto Köhler: Sarrazins Dissertation über die "Logik der Sozialwissenschaften" beschäftigt sich sehr gründlich mit der Rentabilität der Sklavenarbeit in den Südstaaten der USA ("Jede Negerfrau produzierte während ihres Lebens 5-10 Kinder, welche in der Produktion verwendet oder verkauft werden konnten"). Dieser spezielle Blick auf die gewinn- oder verlustbringenden Eigenschaften eines speziellen Menschenmaterials waren ihm nützlich, als er im Finanzministerium ausrechnete, wie viel ostdeutsche Eingeborene in die Arbeitslosigkeit "freigesetzt" werden müssen, damit das geringere westdeutsche Beschäftigungsniveau erreicht werde. Freisetzung von Arbeit, also die Schaffung von Arbeitslosigkeit, war übrigens auch das Thema von Horst Köhlers Dissertation von 1977. Und Thilo Sarrazin konnte schließlich seine an Negersklaven gewonnenen Erkenntnisse in seinem Bestseller von 2010 auf die türkischen Immigranten anwenden. Mehr bei www.heise.de ... und in dem Buch von Otto Köhler: Die grosse Enteignung - Wie die Treuhand eine Volkswirtschaft liquidierte. Verlag Das Neue Berlin ISBN 978-3-360-02127-4 Kommentar Al: Jetzt ist das Geschichte und interessiert kaum noch jemanden. Aber man sollte das Buch lesen: Die Mechanismen der Politik, die damals die Liquidierung der DDR-Wirtschaft zur Folge hatten, wirken heute noch genau so: Dem Wahlvolk wird nur die Fassade des Systems gezeigt (Merkel auf dem Parteitag, Steinbrücks Vorträge, Hartz IV und Ein-Euro-Jobs, Schuldenkrise, Israels Siedler, Wahlen in den USA ...). Wir ahnen höchstens, Wer & Wie tatsächlich mit welchen Zielen backstage an den Strippen zieht. 05.12.2012 8:27Voyager 1 am Rande des SonnensystemsVoyager 1 hatte Ende 2004 die Grenze unseres Sonnensystems erreicht und ist seitdem in der Heliohülle (Heliosheath) unterwegs. Der Sonnenwind ist hier deutlich verlangsamt und mittlerweile bewegt sich die Sonde durch einen Bereich, wo sich die Teilchen in Bezug zur Sonne gar nicht mehr bewegen. Am 28. Juli 2012 hatte Voyager 1 erstmals die "magnetische Autobahn" erreicht, die Region, in der sich Partikel von außerhalb und innerhalb vermischen. Danach habe sich der Zustand noch mehrmals geändert, seit dem 25. August befinde sich die Sonde aber endgültig in dieser Zone. Zwar sei die Umgebung nicht so, wie man sie prognostiziert habe, aber bei Voyager habe man sich daran gewöhnt, das Unerwartete zu erwarten, erklärte Edward Stone vom California Institute of Technology. Voyager 1 und die Schwestersonde Voyager 2 waren 1977 im Abstand von 16 Tagen gestartet worden. 1979 passierte Voyager 1 Jupiter und ein Jahr später dann Saturn. Zehn Jahre danach richtete Voyager 1 die Kamera zurück und nahm das Familienportrait unseres Sonnensystems auf, 60 Einzelbilder, auf denen die Sonne und sechs Planeten zu sehen sind. Inzwischen ist die Sonde rund 18 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt, so weit wie kein anderes von Menschen geschaffenes Objekt bislang. Relativ zur Sonne legt Voyager 1 mehr als 17 Kilometer pro Sekunde zurück und ihre Signale benötigen 17 Stunden für ihren Weg zur Erde. Mehr bei www.heise.de ... 05.12.2012 7:58Reise in das Land der TäterDer New Yorker Tuvia Tenenbom, Sohn von Holocaust-Opfern, ist durch Deutschland gereist und hat darüber ein Buch geschrieben. Das erstaunliche Porträt einer Nation, in der mancher die Israelis für die wahren Nazis hält. Schon vor Veröffentlichung sorgte es für einen Skandal. Nun erscheint Tenenboms Bericht bei Suhrkamp: "Allein unter Deutschen. Eine Entdeckungsreise". Der Veröffentlichung vorausgegangen war eine für die Verlags- und Medienbranche einzigartige Abwehrreaktion: Rowohlt-Verleger Alexander Fest, der Tenenboms Bericht zuerst ins Deutsche bringen wollte, entschied sich persönlich gegen eine Publikation - aus, wie Fest behauptete, formalen und juristischen Gründen. Die "Süddeutsche Zeitung" veröffentlichte daraufhin einen polemischen Text über die amerikanische Version von Tenenboms Buch. Friedenspreisträger Saul Friedländer bezeichnete die Wortwahl von Rowohlt und "Süddeutsche" im Umgang mit Tenenbom daraufhin auf Nachfrage von SPIEGEL ONLINE als antisemitisch. Im schleswig-holsteinischen Neumünster besucht Tenenbom den berüchtigten Neonazitreff Club 88. Freundlich weisen die Neumünsteraner Tenenbom den Weg, als er sich nach dem Nazilokal erkundigt. Freundlich bewirtet ihn der Barkeeper Frank, als er sich dort als deutschstämmiger Amerikaner ausgibt. Bevor er hergekommen sei, hätten ihn viele gewarnt, schreibt Tenenbom. "Diese Leute sehen die Neonazis im Fernsehen und halten sie für Bestien." Was ihn an Frank aber am meisten verblüfft habe, sei, "dass es sich um einen wirklich liebenswürdigen Menschen handelt. Er singt auch gern: 'Wir haben Krematorien und in jedem steckt ein kleiner Jude'. Er lächelt, während er das singt", schreibt Tenenbom und folgert: "So wurde wahrscheinlich meine Familie in den Tod geschickt. Mit einem Lied und einem Lächeln auf den Lippen." Wie umgehen mit dieser Erinnerungslast? Tuvia Tenenbom schätzt: "Der Antisemitismus, dem ich in Deutschland begegnet bin, ist vermutlich eher bewusster als unbewusster Natur." Der schnellste und kindischste Weg aber, sich vom "Gewicht der Erinnerung an den Holocaust zu befreien", so meint er, bestehe für die Deutschen darin, "'den Juden' die Schuld zu geben. Sie sind die wahren Nazis, nicht Opa, und Oma schon gar nicht." Folgt man Tenenbom in dieser Argumentation, ergäbe sich folgender Schluss: Wenn sogar die Israelis sich gegenüber den Palästinensern "wie die Nazis" verhalten, kann das, was in Deutschland nach 1933 passiert ist, offenbar in jedem Staat passieren - Deutschland wäre ein Land wie jedes andere auch. Mehr bei www.spiegel.de ... und auch bei www.spiegel.de ... Kommentar Al bei www.storyal.de ... 04.12.2012 21:54Merkels Rede auf dem heutigen ParteitagEs ist uns gelungen, schon vorab in den Besitz der richtungsweisenden Rede der CDU/CSU-Vorsitzenden, Bundeskanzlerin Merkel, die heute im Mittelpunkt der grossen Herausforderungen des vor der Bundestagswahl im Jahr 2013 so ausserordentlich wichtigen Parteitags, der zwei Tage lang in Berlin stehen und stattfinden wird, zu gelangen haben. Hier ein Auszug: Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Delegierte. Gemeinsam stellt uns die Krise vor eine einzigartige Erfolgsgeschichte, die wir mit Verantwortung entschlossen wahrnehmen müssen. Unsere gemeinsamen Werte und die Herausforderungen sind, wenn wir das Zeitalter der erneuerbaren Energien erreichen wollen, Brückentechnologien, die auch durchaus ihren Preis haben. Aber der richtige Weg ist die zentrale Säule der zukünftigen Energiewende. In unserem Grundsatzprogramm haben wir einen Umstieg mit Augenmaß, nämlich den Ausstieg ohne den Umstieg wahrgenommen. Das ist eine Herkulesaufgabe ohne Wenn und Aber. Für die Energieeffizienz und den Ausbau der Netze gilt es, den demografische Wandel mit den erforderlichen neuen Stromerzeugungskapazitäten in Einklang zu bringen, denn die Gesellschaft geht uns alle an. Ich rate deshalb dringend, die konkreten Handlungsfelder effektiv aber deutlich, mit einem intensiven Dialogprozess schleichend anzustoßen. Es ist eine der größten Herausforderungen, dieses drängende Thema zu Beginn des Handlungsbedarfs mit viel Gestaltungsspielraum auf einen guten Weg zu bringen. Enger zusammenwachsende Chancen auf ein besseres politisches Gelingen stellen uns Hausaufgaben, die weit über einen Beitrag für dieses Land hinausgehen. Sehr geehrte Damen und Herren, Mehr dazu auch bei www.spiegel.de ... Kommentar danach von der RHEINISCHE POST aus Düsseldorf: "Angela Merkel hat in ihrer Rede überzeugend ihre Krisenpolitik für Europa erläutert. Mehr leider nicht. Eine Idee zur Sicherung der Wohlstandsnation, ein Konzept zur Überwindung der demografischen Falle, geschweige denn eine stringente Familienpolitik, die Familie wirklich attraktiv macht, hat sie nicht im Ansatz erkennen lassen. Kein Redner hat die Leerstellen thematisiert, die Merkel-Stellvertreter sind zahme Höflinge, die zudem noch ihr eigenes Land beackern müssen. Die Angela-Merkel-Partei CDU wird sich 2013 aller Voraussicht nach wieder an die Macht retten können. Was sie damit anfangen will, ist offen." Quelle: www.dradio.de ... 04.12.2012 9:31 / 06.12.2012 9:23Winter time04.12.2012 7:47Zunahme psychischer Störungen
Auch hier kann das biologische Modell der Psychiatrie keine vollständige Erklärung liefern. Wieso brauchen Studierende und andere junge Menschen in Deutschland 2010 1,7- bis 1,8-mal so viele Antidepressiva wie noch vier Jahre zuvor? Welche Gen- oder Gehirn-Veränderungen sollen dem entsprechen? Die Autoren der Techniker Krankenkasse führen die Zunahme bei Studierenden vor allem auf Veränderungen der Bologna-Reform zurück: Die Studienzeitverkürzung führe zu mehr Stress und die neuen Studiengänge ließen weniger Freiräume und Spielraum für die Persönlichkeitsentwicklung. Mehr bei www.heise.de ... Kommentar Al: "Die Hälfte aller Menschen in der EU sind psychisch gestört. Mindestens aber ein Drittel!" Solche Horrormeldungen finden sich aktuell in den Schlagzeilen. Gerade in der Psychiatrie war schon immer die Gretchenfrage: Wer ist noch gesund und wer ist schon krank?! Wer ein Normalo ist, entscheidet die Definition für Krank. Gesundheit und Geschäft ist das zweite Problem. Wer an Kranken verdient hat ein Interesse daran, dass möglichst viele krank sind. Das ist die Logik der Marktwirtschaft und sie betrifft Ärzte und die Pharmaindustrie. Riesige Umsätze! Deshalb halte ich es für völlig verfehlt, dass auch das Gesundheitswesen marktwirtschaftlichen Regeln unterliegt. Das ist unmoralisch bis pervers und mit christlichen Werten unvereinbar. Punkt. 03.12.2012 22:39Top 10 Suchbegriffe bei YahooSeit nunmehr 12 Jahren veröffentlicht Yahoo nun die Liste der meistgesuchten Begriffe der Suchmaschine. Die Top 10 für das Jahr 2012 sind: Election, iPhone 5, Kim Kardashian, Kate Upton, Kate Middleton, Whitney Houston, Olympics, Political polls, Lindsay Lohan und Jennifer Lopez. Das iPhone, letztes Jahr ganz oben auf dem Podest, schaffte es dieses Jahr auf Platz zwei. Die zehn meistgesuchtesten Gadgets 2012 sind: iPhone 5, iPad 3, iPad Mini, Samsung Galaxy S3, Kindle Fire, iPhone 4, Nook, iPod Touch, Samsung Galaxy Tab und das Samsung Galaxy Note. Mehr bei www.heise.de ... 03.12.2012 22:22Jede Menge KlimadatenDas Portal http://www.klimafolgenonline.com ist ein Gemeinschaftsprodukt des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung e. V. und der WetterOnline Meteorologische Dienstleistungen GmbH. Ziel von KlimafolgenOnline ist eine integrierte Darstellung des Einflusses von Klimaänderungen auf die verschiedensten Sektoren wie Wasserwirtschaft, Land- und Forstwirtschaft, Energiewirtschaft, Tourismus, und Gesundheit. Die dazu vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) erarbeiteten Ergebnisse werden auf verschiedenen räumlichen Skalen für den Zeitraum von 1901 bis 2100 verfügbar gemacht. Dies ermöglicht eine auf einer einheitlichen Ausgangsbasis beruhende neue Synthesestufe zur Beschreibung der Wechselwirkungen zwischen den Sektoren. 03.12.2012 11:46Alice Schwarzer (70)Alice Schwarzer hat ihre Verdienste. Aber sie verspielt ihre Lebensleistung mit kruden Thesen wie im Fall Kachelmann. Und sie verläuft sich im Blätterwald des Boulevards. Zu wichtigen Themen wie der Frauenquote hört man jedoch nichts von ihr. Ein Essay zu Schwarzers 70. Geburtstag: Neulich im Seminar, wir diskutieren über die Frauenquote und die Frage, wie sinnvoll eine flexible Quotierung ist. Da meldet sich eine Studentin und sagt, sie finde das alles höchst wichtig und einen neuen Aufbruch der Frauen wert. "Aber von unserer einzigen prominenten Repräsentantin der Frauenbewegung höre ich dazu nichts." Verärgert rekapituliert sie die letzten medienwirksamen Aktionen von Alice Schwarzer: Erst das Kopftuchverbot, mit dem Schwarzer alle traditionsbewussten Musliminnen für die Frauenemanzipation aufgab, dann die Einmischung in den Kachelmann-Prozess, bei dem sie die Schuldfrage am Geschlecht der Beteiligten meinte ablesen zu können. Und zu allem Überdruss noch ihr "Freundinnen"-Streit mit Charlotte Roche zur Frage, was eine junge Frau sexy finden dürfe. Für die jungen Frauen liegen die Probleme ganz woanders: Mädchen starten in Deutschland zwar mit einem Bildungsvorsprung, aber auf der Hälfte der Berufsstrecke geht ihnen die Puste aus. Die teure Investition in ihre Ausbildung kommt weder ihren individuellen Laufbahnen noch der Wirtschaft voll zugute, da sie früher oder später ohnehin Teilzeit arbeiten oder an die informellen Hürden in einer weiblichen Laufbahn stoßen werden. Deutschland landet beim weiblichen Anteil der Führungskräfte, bei der Einkommensverteilung zwischen Mann und Frau, bei der weiblichen Altersabsicherung international immer wieder auf einem der hinteren Plätze. Trotzdem soll die Frauenquote in dieser Legislaturperiode nicht mehr auf den Tisch kommen. Mehr bei www.ftd.de ... Kommentar Al: Ich habe und hatte mit Alice Schwarzer nichts am Hut. Sie hat die Dinge zwischen Männern und Frauen nicht leichter gemacht, wie DIE WELT heute schreibt. Ihr fehlte stets die klare Linie und Richtung. Sie hat immer viel zu viel Emotionen mit ins Spiel gebracht und viel zu wenig Verstand und Strategie. Ausserdem hatte ich immer den Eindruck: Zu allererst ging es ihr immer um Schlagzeilen für Alice Schwarzer, dann kam erst mal nix und dann kam die (meist unwichtige) Sache. Deutschland und erst recht die Welt, wir können locker auf diese aufgeregte, wirre Frau verzichten. 03.12.2012 9:46Achtung: Was beschliesst die WCIT ?!Das Europäische Parlament fürchtet, am 3. Dezember könnten die Freiheit und die Neutralität des Internets verloren gehen. An diesem Tag beginnt in Dubai die Weltkonferenz für Internationale Telekommunikation (WCIT). Die Internationale Fernmeldeunion (ITU), eine Organisation, die zu den Vereinten Nationen gehört, will dabei auf Regierungsebene neue internationale Vorschriften zur Telekommunikation verhandeln. Verschiedene Länder wollen das nutzen, um mehr Einfluss auf das Netz und seine Infrastruktur zu bekommen, und verschiedene Konzerne versuchen, sich neue Pfründe zu sichern. Angesichts dessen fordert das EU-Parlament den Rat und die EU-Kommission auf, sich bei dem Treffen in Dubai dafür einzusetzen, dass das Internet ein öffentlicher Raum bleibt. Eventuelle Änderungen der internationalen Richtlinien müssten "die Menschenrechte und Grundfreiheiten, insbesondere das Recht auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit" achten. Dass sich das EU-Parlament zu einer solchen Warnung veranlasst sieht, lässt für die Pläne der ITU nichts Gutes erahnen. Ganz offensichtlich befürchten die Parlamentarier, dass Freiheiten bei dem Treffen beschnitten werden. Mit dieser Sorge sind sie nicht allein. So gibt es einen Vorstoß verschiedener Länder, die ITU zu einem entscheidenden Gremium im Netz zu machen. Die Idee: Das Internet sollte von den Vereinten Nationen reguliert, daher faktisch "regiert" werden. Jedes Mitgliedsland der UN solle dabei eine Stimme haben, Entscheidungen sollten mit einfacher Mehrheit getroffen werden. Was erst einmal harmlos klingt, relativiert sich, betrachtet man, wer das fordert: Russland, China, Usbekistan, Tadschikistan. Ihr Argument lautet, damit werde der bislang große Einfluss der USA auf das Netz begrenzt. Allerdings fürchten Beobachter nicht ganz ohne Grund, dass es diesen Ländern vor allem darum geht, im Netz weltweit mehr Überwachung zu installieren. Mehr bei www.zeit.de ... und Hintergrundinformationen bei www.dradio.de ... 02.12.2012 22:49BER angeblich zu kleinEine ordnungsgemäße Passagierabfertigung sei unter diesen Bedingungen am neuen Hauptstadtflughafen "nicht möglich". Faulenbach da Costa hält diesen Vorwürfen Zahlen entgegen. Derzeit sind am BER rund 120 Check-in-Schalter vorgesehen, die bisher vorhandenen 96 Schalter werden gerade um 22 aufgestockt. Im Vergleich zu anderen Flughäfen wären laut der Studie aber 224 Schalter notwendig. Ähnliche Mängel bestünden in der Gepäckhalle des künftigen Hauptstadtflughafens. Dort stehen acht Gepäckbänder für die Koffer der Fluggäste bereit, erforderlich wären laut Studie aber 20 Ausgabebänder. Laut der Studie sind die Kapazitäten am BER sowohl bei Check-in als auch Gepäckausgabe mehr als zwei Drittel geringer als an Deutschlands größtem Flughafen Frankfurt am Main. In einem neuen Gutachten schlägt er vor, die Flugplätze in Neuhardenberg in Ostbrandenburg und Cottbus als Satelliten auszubauen. Das Gutachten erstellte Faulenbach da Costa im Auftrag der brandenburgischen CDU-Fraktion. Die Flughafengesellschaft wies dessen Darstellung am Dienstag zurück. Der Flughafen sei vorerst auf 27 Millionen Passagiere ausgelegt. Mit 118 Check-in-Schaltern und 50 Check-in-Kiosken reiche die Kapazität aus. Mehr bei www.morgenpost.de ... und www.morgenpost.de ...
Kommentar Al: Panikmache ...? Oder welche Interessen stehen hinter diesem einen Gutachter? 01.12.2012 15:49Der erste Schnee in Berlin01.12.2012 9:21Moin Moin mit Mond und Sonne
01.12.2012 8:14
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