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Betrogen von Expedia.de
Vorsicht: Raffinierte Gepäck-Falle
Nie wieder Expedia!
   
Die Fakten

Eine Woche Wien mit Flug und Hotel (ab 14. September 2015) kostet mich nicht - wie von Expedia.de im Vertrag vorgetäuscht - 1005,43 Euro, sondern tatsächlich 1195,43 Euro. Der Grund: Expedia hat mir ohne mein Wissen einen Flug ohne Gepäck verkauft. Erst beim Check In wurde ich mit Mehrkosten von 190 Euro konfrontiert. Expedia.de gibt sich ahnungslos und weigert sich, mir die Mehrkosten zurück zu erstatten.

 

Meine Kritik an Expedia
  1. Expedia hat gegen die Preisangabenverordnung (PAngV) verstossen, weil der tatsächliche Preis deutlich über dem von Expedia angegebenen Gesamtpreis liegt.
  2. Expedia behauptet, ich hätte einen Flug ohne Gepäck gebucht: Der zwischen uns existierende Vertrag sagt nichts dazu aus.
  3. Expedia behauptet: „… fast jede Fluggesellschaft bietet einen Tarif ohne Freigepäck an, welcher mehr und mehr zum Standardtarif wird.“ Wenn es tatsächlich so wäre, enthebt das Expedia nicht der Verpflichtung, diese Tatsache unter der Leistungsbeschreibung im Vertrag aufzuführen.
  4. Weil in dem Leistungsvertrag nichts von einem Flug ohne Gepäck steht, hatte ich vor Antritt des Fluges keine Möglichkeit, die Gepäckkosten zu minimieren.
  5. Expedia täuscht mit dem angegebenen Gesamtpreis eine Leistung vor (Gepäcktransport), die tatsächlich nicht erbracht wird. Das ist ganz gewöhnlicher, strafbarer Betrug (StGB, § 263).

 

Die Reaktion von Expedia

Auf meine Forderung nach Erstattung der Mehrkosten von 190 Euro
reagiert Expedia am 29. September 2015 abschliessend wie folgt:

" ...Nach erneuter eingehender Prüfung Ihres Falles tut es uns sehr Leid Ihnen mitteilen zu müssen das bei gerade innereuropäischen Flügen heutzutage fast jede Fluggesellschaft einen Tarif ohne Freigepäck anbietet, welcher mehr und mehr zum Standardtarif wird. Dies gilt auch für klassische Linienfluggesellschaften wie Air France, British Airways und eben auch Air Berlin. Bei solchen Flugbuchungen verweisen wir immer auf die Geschäftsbedingungen der jeweiligen Fluggesellschaften, noch bevor Sie die Buchung abschließen. ...

Eine Ersatttung kann daher leider nicht erfolgen. Ich danke für Ihr Verständnis. Bitte betrachten Sie diese Antwort als abschliesende Stellungnahme."

 

Der Vertrag

Hier die ersten beiden Seiten des Vertrages (von 4),
in denen der Leistungsumfang der Flüge beschrieben wird:

Vertrag mit Expedia

 

Vertrag mit Expedia

 

Widerspruch gegen die im Vertrag nicht vereinbarten Gepäckgebühren

Widerspruch gegen Expedia

 

Die erste Antwort auf mein Schreiben

Erste Seite der Entgegnung. Auf der zweiten Seite befindet sich nur noch der Rest des englischen Textes:

Antwort Expedia

 

Das letzte Schreiben von Expedia

Auf das Schreiben vom 26.09.2015 argumentierte ich in mehreren E-Mails mit den fünf Punkten, die oben unter "Kritik an Expedia" aufgeführt sind. Expedia stellt immer die gleichen Behauptungen auf, geht aber auf meine Argumentation in keinem seiner Schreiben ein. Hier die letzte Reaktion von Expedia:

 

Facit

Expedia ist ein exemplarisches Beispiel für den allgegenwärtigen Betrug. Die Beweislage ist eindeutig: Expedia betrügt ganz bewusst, um den Kunden einen billigen Flug vorzutäuschen und den Profit zu maximieren. Der Betrug wird natürlich nicht zugegeben. Den Rechtsstaat und die Polizei interessieren die massiven Betrügereien nicht, das sind Zivilsachen. Sehr praktisch. Der einzelne Kunde wird gezwungen, u.U. gegen einen Dax-Konzern vor Gericht zu ziehen. Weil das nur wenige Menschen auf sich nehmen, ist es für Unternehmen so einfach, straflos zu betrügen.

Ich habe weder Zeit, Geld noch Nerven, gegen Expedia vor Gericht zu ziehen. Meine Reaktion auf den offensichtlichen Betrug: Ich dokumentiere den Betrugsfall und veröffentliche diese Story in meinem privaten Web. Meine WebSite ist gut frequentiert. Ich hoffe mit dieser Story ca. 100 potentielle Kunden davon abzuhalten, in die von Expedia präparierte Falle zu gehen. 100 Mal entgangener Profit für Expedia. Vielleicht bringt das dieses fiese Unternehmen zum Nachdenken. Das aber ist unwahrscheinlich. Gier ist viel stärker als die Moral.

Der betrogene Kunde kann sich entscheiden: Nie wieder Expedia! Aber nichts schützt ihn davor, bei einem anderen Reiseportal oder einer ganz anderen Firma in die gleiche, oder eine andere Falle zu tappen.
Der ehrbare Kaufmann ist längst perdü: Gier frisst Hirn und Moral.

 

 

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Alarmierend: Google manipuliert im Auftrag von Expedia

Sehr seltsam:
Diese Story ist jetzt seit fast vier Wochen im Internet. Google aber findet keinen einzigen Begriff/Satz dieser Betrugsgeschichte ...!! Dafür aber überschüttet Expedia täglich meine Mailbox mit Sonderangeboten. Andere aktuelle Einträge unter der Adresse www.storyal.de sind bei Google nach spätestens zwei Tagen vollständig aufzufinden. Der Grund ist sehr bemerkenswert: Expedia ist ein amerikanisches Unternehmen. Expedia wurde von Microsoft gegründet. Expedia besitzt eine eigene Suchmaschine: trivago.

Was liegt näher, als dass man sich freundschaftlich (im Verein mit der NSA ...) mit Google dazu verständigt, solche unliebsamen Storys wie "Betrogen von Expedia.de" zu ignorieren! Der Beweis: https://metager.de/ findet jedes Wort dieser Story!

Der erste Fall, dass ich am eigenen Web erfahre, dass die Netzneutralität nicht mehr existiert.

Zitat aus Wikipedia (29.10.2015):
Expedia wurde 1995 innerhalb von Microsoft gegründet. 1996 ging die Website online. Im Jahre 1999 erfolgte der Börsengang. Zu diesem Zeitpunkt betrieb Expedia Webseiten in Kanada, Großbritannien und Deutschland. 2002 erwarb USA Networks (jetzt IAC/InterActiveCorp) die Mehrheit an dem Unternehmen. 2003 wurde der Rest der Anteile übernommen. In der Zeit als Tochtergesellschaft von IAC wurde unter anderem eine Mehrheit an eLong erworben. Im Jahr 2005 erfolgte dann der neuerliche Börsengang als Expedia, Inc. Dies betraf Expedia, Expedia Corporate Travel, TripAdvisor, Classic Vacations, eLong, Hotels.com und Hotwire.com. Im Dezember 2012 gab Expedia den Abschluss eines Vertrages über den Erwerb der Mehrheit an der Hotelsuchmaschine trivago bekannt. Für 61,6 Prozent der Anteile sollen insgesamt 477 Millionen Euro gezahlt werden. Die Übernahme unterliegt noch der Genehmigung der zuständigen Wettbewerbsbehörden.[1] Ende Januar 2014 wurde bekannt, dass Expedia durch unlautere Versuche, ein besseres Ranking in der Suchmaschine Google zu erhalten, viel weiter unten bei Suchanfragen gelistet wurde. Im Jahr 2014 wurde Expedia.de kritisiert, dass das Portal 9,50 Euro als versteckte Kosten nehme und damit gegen EU-Recht verstösst welches volle Kostentransparenz verlangt.[2] Im November 2014 übernahm Expedia die Wotif-Gruppe, im Januar 2015 Travelocity und im Februar 2015 Orbitz Worldwide für 1,38 Mrd. Dollar.[3] Mehr bei https://de.wikipedia.org ...

29.10.2015 21:55


Mehr dazu bei www.storyal.de ...

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Eine von vielen Kritiken an Expedia im Internet

Kurzbewertung zu expedia.de
von Rudolf Heimerl - geschrieben am 23.06.15
Bewertung: 
Ich habe bei Expedia einen Flug von München nach London gebucht. Wegen des includierten Gepäcks
wählte ich British Airways. Beim Check-In musste ich feststellen, daß kein Gepäck mitgebucht war.
Aussage der netten Dame am Schalter: "Sie haben bestimmt bei Expedia gebucht, da haben wir
dieses Problem mehrmals täglich." 
Nach zwei E-Mails und zwei Telefonaten wegen der Erstattung der Zusatzkosten
erfolgte bis heute keine Reaktion. 
Nie wieder Expedia!

 

Jürgen Albrecht, 30. September 2015
update: 11.11.2015

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